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Die Paprika blüht auf und ein Radieschen denkt, es wäre ein Rettich

Heute gibt es mal wieder einen Überblick über den aktuellen Stand der Dinge. Beginnen möchte ich mit der Paprika. Sie hat sich so gut erholt, dass sie inzwischen nicht mehr nur viele neue Blätter bekommen hat, sondern auch neue Blüten und mittlerweile auch schon die ersten neuen Früchte.

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Ein weiters Highlight ist ein Radieschen, das scheinbar denkt, es wäre ein Rettich. Ohne große Umwege möchte ich hier einfach mal ein Bild zeigen, das man auf sich wirken lassen muss 😉

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Ich werde es jedenfalls noch eine Weile weiterwachsen lassen – vielleicht wird es ja doch noch ein Rettich 🙂

Ansonsten geht es bis auf die Aubergine allen Pflänzchen recht gut. Die Aubergine ist leider von Spinnmilben befallen. Hier werde ich wohl nicht drum herumkommen, die Blätter zu entfernen.

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In der Zwischenzeit gab es leider einmal einen heftigen Regen, der die Kästen auf dem Geländer komplett unter Wasser gesetzt hatte. Die Zitronenverbene hat dies z.B. nicht überlebt. Genauso wie der rote Basilikum. Ich habe das Wasser dann so gut es ging entfernt und inzwischen ist die Erde von der Sonne auch wieder so gut getrocknet, dass es zu keinen weiteren Schäden kommen sollte.

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Mittlerweile habe ich meinen Basilikum-Steckling auch umgetopft – er hat tolle Wurzeln entwickelt und wächst nun auf dem Balkongeländer weiter, während er die letzte Zeit über drinnen stand.

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Außerdem habe ich bei der Minze etwas „durchgeforstet“. Sie hatte schon fast den ganzen Balkonkasten durchwurzelt, sodass ich nun ein Stück der großen Wurzel entfernt habe. Immerhin sollen demnächst auch wieder andere Pflanzen im Kasten mitwachsen. Hier ein Bild vom abgemachten Wurzelstück – ganz schön lang…

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Ich habe zudem einige neue Kräutersamen besorgt und noch ausgesät. Allerdings merkt man schon deutlich, dass sowohl Licht als auch Wärme inzwischen deutlich nachgelassen haben. Die Keimung lässt auf sich warten. Dafür ist ein bereits vor längerer Zeit ausgesäter Basilikum inzwischen schön aufgegangen und groß geworden.

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Automatische Bewässerung

Da ich eine Weile im Urlaub war, war es die letzte Zeit recht still auf meinem Blog. Ab jetzt gibt es aber wieder regelmäßig Neuigkeiten.

Um die Pflanzen über den Urlaub am Leben zu erhalten, habe ich mich im Internet etwas umgeschaut nach einer geeigneten Bewässerungsmethode und bin dabei auf einen schönen „Nachbar-Blog“ gestoßen, auf welchem verschiedene Bewässerungssysteme gestestet wurden, und da dabei Omas Methode mit dem Faden bei einem Test sehr gut abschnitt, probierte ich dies nun auch aus. Ich nutzte hierfür leere Flaschen, die ich mit Wasser befüllt habe. Sie dienen als Wasserspeicher. Der Wasserspeicher ist mittels einer zuvor ganz nass gemachten Wollschnur mit der eigentlichen Pflanze verbunden. Die Schnur habe ich in Wurzelnähe jeweils ein Stück in die Erde eingegraben, dies dient dazu, dass die Pflanze sich automatisch Wasser nachzieht, sobald sie welches benötigt. Damit über die Fäden nicht zu viel Wasser oberhalb der Erde verdunstet, bzw. das Wasser nicht aus Versehen neben den Topf tropft, habe ich die Schnüre durch Trinkhalme gesteckt. Dies ist eine sehr preisgünstige Methode, die Pflanzen dauerhaft mit Wasser zu versorgen. Diesen Test habe ich bereits einige Zeit vor meiner Abreise durchgeführt und er hat sich gut bewährt.

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Für die eigentliche Urlaubs-Wasserversorgung habe ich mir dann, wie auch auf dem Nachbar-Blog vorgeschlagen, größere Wasserspeicher besorgt. Das Ganze sah dann so aus:

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Die Balkonkästen von der Fensterbank hatte ich später auch noch dazugestellt. Nach dem Urlaub sah dann alles so aus:

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Alle Pflanzen haben die Zeit leider nicht überlebt. So ist zum Beispiel die Gurke völlig eingegangen. Auch einer der beiden Kopfsalate und der Oregano sind eingegangen. Dafür haben z.B. die Tomaten mit einer großen Fruchtanzahl überrascht. Und auch die Paprika, die ja schon fast für tot erklärt wurde, hatte sich wieder erholt. Dazu aber in einem späteren Beitrag mehr.

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Grundsätzlich kann ich diese Art der automatischen Bewässerung aber nur wärmstens empfehlen. Bei den meisten Pflanzen hat alles super funktioniert und die Pflanzen waren scheinbar optimal versorgt. Günstig ist diese Methode natürlich auch, wenn auch ein bisschen aufwendig. Aber es lohnt sich!

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Ernte, Ernte, Ernte

Inzwischen gab es doch einiges zu ernten. Zunächst gab es wieder eine Gurke. Eigentlich trug die Gurkenpflanze mehrere Früchte, aber leider sind bis auf eine wieder alle matschig geworden, sodass ich sie entfernen musste. Die ausgereifte Gurke wuchs dafür sehr gut und war die bisher größte.

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Inzwischen hat sich die Gurke wieder einigermaßen erholt und es ist bereits eine neue Frucht ausgebildet.

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Auch bei den Radieschen gab es jetzt endlich die erste Ernte. Und was soll ich sagen? Sie schmeckten seeeehr lecker, waren leicht scharf – genau richtig eben.

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Auch bei der Paprika gab es die erste Ernte. Die Früchte sind zwar ziemlich klein (kein Vergleich zu gekauften Paprika), aber ich hoffe, sie schmecken trotzdem gut. Bisher bin ich leider noch nicht zum probieren gekommen.

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Bei der Peperoni habe ich nun auch zum ersten Mal geerntet, die Früchte bisher aber auch noch nicht probiert.

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Außerdem stand wieder eine Kräuterernte an. Diesmal gab es einen Radikalschnitt beim Basilikum und bei der Melisse, sowie beim Rosmarin und dem roten Basilikum. Den Oregano habe ich ebenfalls radikal zurückgeschnitten, die Stängel aber verworfen, da sie durch die vorangegangene Blüte nicht mehr sehr schön aussahen.

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Neue Tomatenpflänzchen

Vor einiger Zeit hatte ich ja testweise einfach ein paar Tomatenkerne in einen leeren Topf gesteckt. Inzwischen haben sich daraus viele kleine neue Pflänzchen entwickelt. Zwar wird hier dieses Jahr sicherlich keine Ernte mehr möglich sein, aber ich freue mich trotzdem darüber, dass der Versuch erfolgreich war.

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