Automatische Bewässerung

Da ich eine Weile im Urlaub war, war es die letzte Zeit recht still auf meinem Blog. Ab jetzt gibt es aber wieder regelmäßig Neuigkeiten.

Um die Pflanzen über den Urlaub am Leben zu erhalten, habe ich mich im Internet etwas umgeschaut nach einer geeigneten Bewässerungsmethode und bin dabei auf einen schönen „Nachbar-Blog“ gestoßen, auf welchem verschiedene Bewässerungssysteme gestestet wurden, und da dabei Omas Methode mit dem Faden bei einem Test sehr gut abschnitt, probierte ich dies nun auch aus. Ich nutzte hierfür leere Flaschen, die ich mit Wasser befüllt habe. Sie dienen als Wasserspeicher. Der Wasserspeicher ist mittels einer zuvor ganz nass gemachten Wollschnur mit der eigentlichen Pflanze verbunden. Die Schnur habe ich in Wurzelnähe jeweils ein Stück in die Erde eingegraben, dies dient dazu, dass die Pflanze sich automatisch Wasser nachzieht, sobald sie welches benötigt. Damit über die Fäden nicht zu viel Wasser oberhalb der Erde verdunstet, bzw. das Wasser nicht aus Versehen neben den Topf tropft, habe ich die Schnüre durch Trinkhalme gesteckt. Dies ist eine sehr preisgünstige Methode, die Pflanzen dauerhaft mit Wasser zu versorgen. Diesen Test habe ich bereits einige Zeit vor meiner Abreise durchgeführt und er hat sich gut bewährt.

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Für die eigentliche Urlaubs-Wasserversorgung habe ich mir dann, wie auch auf dem Nachbar-Blog vorgeschlagen, größere Wasserspeicher besorgt. Das Ganze sah dann so aus:

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Die Balkonkästen von der Fensterbank hatte ich später auch noch dazugestellt. Nach dem Urlaub sah dann alles so aus:

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Alle Pflanzen haben die Zeit leider nicht überlebt. So ist zum Beispiel die Gurke völlig eingegangen. Auch einer der beiden Kopfsalate und der Oregano sind eingegangen. Dafür haben z.B. die Tomaten mit einer großen Fruchtanzahl überrascht. Und auch die Paprika, die ja schon fast für tot erklärt wurde, hatte sich wieder erholt. Dazu aber in einem späteren Beitrag mehr.

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Grundsätzlich kann ich diese Art der automatischen Bewässerung aber nur wärmstens empfehlen. Bei den meisten Pflanzen hat alles super funktioniert und die Pflanzen waren scheinbar optimal versorgt. Günstig ist diese Methode natürlich auch, wenn auch ein bisschen aufwendig. Aber es lohnt sich!

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2 Gedanken zu “Automatische Bewässerung

  1. Sehr cool! Auf die Idee mit den Strohhalmen bin ich gar nicht gekommen 🙂 und einfach Wasserflaschen zu nehmen ist natürlich noch günstiger. Schlau 🙂
    Hattest du die Fäden vorgetestet? Bei mir hat dieser Baumwollfaden irgendwie gar nicht funktioniert. Entweder ist die Baumwolle behandelt gewesen oder die Spinnrichtung war irgendwie nicht wasserleitfähig…
    Schade um die Gurke und den Oregano. Wie lange warst du weg?

    Liebe Nachbarsgrüße
    Annette

    • Ja, ich hatte die Fäden zuvor getestet. Da ich dieses Jahr noch als Versuchsjahr ansehe, bin ich gar nicht so traurig um die eingegangenen Pflanzen – nächstes Jahr klappt alles bestimmt noch besser 😉
      Ich war ca. 1Woche unterwegs.
      Liebe Grüße zurück! 🙂

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