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2017 – Das Gartenjahr beginnt

Nach dem Rückblick auf das letzte Jahr gibt es jetzt endlich Neues aus dem aktuellen Jahr. Ich habe auch dieses Jahr wieder vieles selbst ausgesät und in mein Anzuchthaus Marke Eigenbau gestellt. Da ich bisher beste Erfahrungen mit der Anzucht in Kunststoffbechern gemacht habe, habe ich diese auch in diesem Jahr wieder verwendet. Die Becher wurden mit Nummern versehen, damit ich auch im Nachhinein noch wusste, was ich in welchen Becher gesät hatte.

Beim Anzuchtsubstrat habe ich in diesem Jahr einen neuen Weg eingeschlagen und mir das Kokossubstrat Odla von Ikea gekauft. Es lässt sich sehr leicht transportieren, da es getrocknet ist und erst zu Hause unter der Zugabe von Wasser sein eigentliches Volumen und Gewicht erhält. Meine ersten Erfahrungen damit zeigen, dass sich die Pflänzchen darin sehr gut entwickeln. Allerdings haben sich auch darin wieder viele kleine Fliegen entwickelt. Das ist vermutlich auch dem feuchtwarmen Klima im Anzuchhaus geschuldet. Ich hatte jedoch gehofft, dass es mit dem nährstoffarmen Kokossubstrat besser ist als mit herkömmlicher Erde.

Als Gewächshaus dient mir wieder eine Samla Box mit Deckel von Ikea. Hier ist das Preis-Leistungsverhältnis einfach unschlagbar und ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit dieser Art von Anzuchthaus gemacht.

Ausgesät habe ich dieses Jahr relativ spät, nämlich erst im März. Bis jetzt sieht trotzdem alles gut aus. Hierzu aber in einem späteren Beitrag mehr.

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Aussaat Nummer drei und eine Kletterrose

Auf die zweite Aussaat folgte direkt noch eine dritte. Eigentlich wollte ich nur noch ein paar scharfe Paprika säen, aber dann landeten doch noch ein paar Samentütchen mehr im Einkaufskorb. Hier ist eine Übersicht, was ich noch gekauft habe:

  • Paprika Sumher
  • Paprika Fireflame
  • Kapuzinerkresse
  • Salzkraut
  • Rosmarin
  • Basilikum (rot)
  • Zitronenmelisse
  • Tomate

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Das Salzkraut soll es ermöglichen, bei der Zubereitung von Speisen auf herkömmliches Salz verzichten zu können. Bisher kannte ich dieses Kraut nicht und hoffe, es wächst so gut, dass ich es wenigstens einmal im Essen probieren kann. Momentan bin ich noch etwas skeptisch, ob es wirklich ein richtiger Salz-Ersatz sein kann. Ausgesät habe ich wieder in die Töpfchen aus gepresster Pappe, sowie die Kapuzinerkresse direkt in Plastikbecher. Kapuzinerkresse habe ich nun schon zum zweiten Mal gesät. Ich finde, von ihr kann man nicht genug haben 😉

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Neben dem neuen Saatgut landete noch eine Kletterrose im Einkaufskorb. Diese habe ich bei Lidl mitgenommen, für 2,99€ (glaube ich). Da sie so günstig war, muss ich einfach mein Glück mit ihr versuchen. Laut Verpackung soll die Rose für ~24h gewässert werden, bevor man sie pflanzt. Ich habe sie deshalb in einen großen Eimer mit Wasser gestellt und zwar für mehr als 24h. Wie lange genau, und was dies mit der Rose gemacht hat, verrate ich euch aber erst im nächsten Beitrag. Jetzt erst einmal noch ein paar Bilder, wie die Rose beim Kauf aussah.

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Aussaat die Zweite

Nachdem die ersten Pflänzchen sich schon so gut entwickelt hatten, habe ich die zweite Aussaat-Runde gestartet. Folgendes habe ich in einem weiteren Zimmergewächshaus gesät:

  • Schnittlauch
  • Petersilie
  • Majoran
  • Liebstöckel
  • Paprika (Cayenna; scharf)
  • Speisekürbis
  • Kohlrabi
  • Strahlenastern
  • Schmuckkörbchen
  • Mittagsblumen
  • Zwergsonnenblumen

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Gesät habe ich in Töpfchen aus gepresstem Papier. Da unter die Haube des Zimmergewächshauses kein Platz für meine Pflanzenschilder ist, habe ich die Töpfchen mit einem wasserfesten Stift durchnummeriert und dann aufsteigend sortiert in das Gewächshaus gestellt. So ist sichergestellt, dass ich, falls man die Nummerierung irgendwann nicht mehr lesen kann, trotzdem noch weiß, was in welchem Topf ist.

Nach der Aussaat habe ich alles mit einer Sprühflasche gut durchfeuchtet und ebenfalls auf die Heizung vor dem Südfenster gestellt.

Neben der Aussaat ins Zimmergewächshaus, habe ich mich auch schon gewagt, in Kästen draußen auf dem Balkon zu säen. Folgendes soll dort bald wachsen:

  • Spinat
  • Kopfsalat
  • Pflücksalat

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Die Kästen stehen etwas geschützt direkt an der Außenseite des Fensters. Hier sollten sie zumindest vor einem Durchfrieren geschützt sein. Da vor allem der Salat vor der Keimung eine Kälteperiode benötigt, hoffe ich, dass die momentanen Temperaturen hierfür hilfreich sind.

Da für den neuen Balkon natürlich auch ein paar neue Töpfe nötig sind, habe ich bereits begonnen, nach etwas passendem Ausschau zu halten. Die Kästen, die ihr oben seht, habe ich bei KiK gefunden. Sie sind jeweils 40cm lang und kosteten inkl. Untersetzer pro Stück 2,99€. Ich habe auch direkt noch etwas größere mitgenommen (60cm), welche pro Stück 3,99€ gekostet haben. Die Preise sind absolut in Ordnung für diese Größen, und es gefällt mir, dass sie nicht ganz so langweilig aussehen, wie die herkömmlichen Balkonkästen.

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Auf los geht’s los!

Es kribbelte mir schon länger in den Fingern, sodass ich bereits Anfang Februar die Kiste mit dem Pflanzenzubehör durchstöbert und mit der ersten Aussaat begonnen habe.

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Konkret habe ich folgendes ausgesät:

  • Basilikum
  • Oregano
  • Baldrian
  • Paprika
  • Topfpaprika
  • Gartenkresse
  • Kapuzinerkresse
  • Schönmalve
  • Anemone
  • Iris

Die Anemonen- und Iris-Zwiebeln hätten eigentlich im Herbst eingepflanzt werden müssen, aber das habe ich mal wieder verschlafen. Die bessere Variante, im Vergleich zum Pflanzen in einem Zimmergewächshaus, wäre deshalb wahrscheinlich gewesen, sie direkt ins Freiland zu setzen und zu hoffen, dass die Zwiebeln bei den aktuellen Temperaturen noch den nötigen Kältereiz bekommen. Aaaaaber, man muss ja auch mal ein bisschen gegen den Strom schwimmen, und so beobachte ich einfach, wie/ob sie sich auch im warmen Zimmergewächshaus entwickeln 😉

Damit ich auch später noch weiß, was ich wann ausgesät habe, habe ich mir in diesem Jahr ganz altmodisch alles handschriftlich notiert – manchmal tut ein bisschen Abstand zur Technik der heutigen Zeit auch ganz gut.

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Die Zimmergewächshäuser haben in der neuen Wohnung auch einen perfekten Platz. Sie stehen auf einer Heizung vor einem großem Süd-Fenster. Im vergangenen Jahr dachte ich noch über eine Heizmatte für unter den Gewächshäusern nach, die brauche ich nun nicht mehr.

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Keimstart im Kühlschrank

Ich hatte letztens ja noch ein paar Blumenzwiebeln bei Aldi mitgenommen. Diese können sowohl im Herbst als auch im Frühjahr ausgesät werden. Bei der Saat im Frühjahr blühen sie allerdings später. Um trotz Frühjahrsaussaat eine frühe Blüte zu erreichen, habe ich nun einen kleinen Trick angewandt. Ob er funktioniert wird sich natürlich erst in ein paar Wochen zeigen, aber ein Versuch ist es auf jeden Fall wert. Ich habe die Zwiebeln bzw. Samen von Iris und Anemone jeweils mit einem nassen Küchenpapaier in eine Tüte gelegt (bei der Anemone habe ich die Samen gleich komplett eingeweicht, das stand als Tipp auf der Verpackung) und das Ganze nun in den Kühlschrank gestellt. Dort werde ich beides jetzt einige Tage lassen und dann kommt alles in die Erde. Mal sehen, ob es so klappt, wie ich mir das vorstelle.

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Eine Woche nach der ersten Aussaat… erfolgt die zweite Aussaat

Die ersten Samen habe ich ja am 8. Februar ausgesät. Nun gibt es einen Zwischenbericht vom 15. Februar, also eine Woche nach der Aussaat. Einiges ist erstaunlich schnell aufgegangen. Dabei stand das Minigewächshaus überwiegend am Fenster bei einer Raumtemperatur von ca. 20-22°C. Zwischenzeitlich hatte ich es aber auch einmal für einige Stunden unter eine Tageslichtlampe (Leuchtstoffröhre; kaltweiß) gestellt. Dies hat den kleinen Pflänzchen sehr gut getan. Sie sind wahrlich in die Höhe geschossen.

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Zusätzlich habe ich mir noch ein paar Blumensamen gekauft, die es momentan bei Lidl ab 19ct pro Tütchen gibt. Diese habe ich in einem Eierkarton ausgesät und in ein anderes kleines Zimmergewächshaus gestellt. Was ich da genau ausgesät habe und wie das letztendlich aussah, seht ihr hier:

Eierkarton

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Es geht wieder los

Nachdem es nun einige Monate still war auf meinem Blog, geht jetzt die Pflanzen- und Bloggersaison wieder los. Eigentlich wollte ich schon vor 2 Wochen den ersten Post veröffentlichen, aber aufgrund eines technischen Problems war dies erst heute möglich.

Ich habe bereits mit der Pflanzsaison begonnen bzw. eher mit der Saatsaison. Hierfür habe ich mir testweise ein kleines, putziges Minigewächshaus angeschafft (von T€di für 1€ inkl. Anzuchtkästchen). Darin habe ich dann am 8. Februar die ersten Samen ausgesät. Was ich genau gesät habe, könnt ihr hier sehen:

Zimmergewächshaus

Die Samen habe ich teilweise von Pflanzen aus dem letzten Jahr aufgehoben, teilweise dazugekauft (schon im letzten Jahr) und bei der Cocktailtomate „Hoffmanns Rentita“ habe ich direkt Samen aus der frischen Frucht entnommen, ohne sie vorher zu trocknen. Am 8. Februar sah das Ganze dann so aus wie auf den folgenden Bildern. Wie sich die Pflänzchen entwickelt haben, bzw. ob überhaupt etwas gekeimt hat, dazu gibt’s dann in den folgenden Beiträgen mehr.

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