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Ein Platz für das Vogelhaus und eine neue Beleuchtung

Das Vogelhäuschen hat inzwischen einen Platz bekommen. Da ich es nicht direkt neben dem Esstisch haben wollte, und auch nicht sicher war, wie ich es an der Wand befestigten sollte (bohren wollte ich nicht), habe ich es in einer Ecke des Balkons auf die Brüstung gestellt. Dort habe ich es mit Kabelbindern fixiert.

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Damit sich die Vögel an den Enden der Kabelbinder nicht verletzten, habe ich diese noch mit einem Feuerzeug angeschmolzen, sodass alles angerundet und nicht mehr scharf ist.

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Neben dem farbenfrohen Vogelhaus gibt es jetzt noch einen weiteren Blickfang auf meinem Balkon: eine neue Solar-LED-Lampionkette. Die gab es kürzlich bei Aldi Nord für knapp 10 €. Auch wenn sie jetzt schon richtig ins Auge sticht, ist sie glaube ich vor allem auch dann schön, wenn die Pflänzchen draußen etwas größer sind und die bunten Lampions dann in all dem Grün leuchten.

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Rückblick Teil 3

Aller guten Dinge sind drei und so gibt es heute den letzten Teil des Rückblicks in das Balkongartenjahr 2016. Diesmal werde ich auch gar nicht erst viele Worte verlieren, sondern euch einfach ganz viele Fotos aus dem vergangenen Jahr zeigen.

Wie ihr seht, war alles ziemlich zugewuchert – vor allem die Tomaten hatten sich richtig breit gemacht. Das lag vor allem daran, dass ich sie aus Zeitmangel nicht ausgegeizt habe. Das tat der Ernte allerdings keinen Abbruch, und ich konnte tellerweise Tomaten ernten.

Genauso ertragreich waren auch die Chilis. Hier zehre ich jetzt noch von den getrockneten. Hier habe ich auch noch einen Tipp für euch: Achtet darauf, dass ihr die Chilis so schnell wie möglich trocknet, wenn ihr sie später noch verwenden möchtet. Ich habe meine bei Zimmertemperatur getrocknet, was leider nicht ausreichend war. Einige haben innen Schimmel angesetzt und waren somit später nicht mehr verwendbar. Am besten wäre eine Trocknung im Backofen, bei ca. 50 Grad und offener Ofentüre, damit die Feuchtigkeit direkt entweichen kann. Das ist mir aber zu energieintensiv. Ich werde es deshalb dieses Jahr entweder in der Sonne oder auf der Heizung versuchen. Eine Alternative ist es, die Schoten kleinzuschneiden oder zumindest anzuschneiden, damit sie auch von innen besser trocknen. Mal sehen, was am besten klappt und am praktikabelsten ist.

Ansonsten habe ich letztes Jahr zum ersten Mal Sorghum Hirse ausgesät. Die sind super gekommen und gaben dem Bauerngartenbalkon den letzten Schliff. Als ich sie gesät habe, wusste ich noch nicht, was es mal werden würde, denn ich hatte das Saatgut als „Überraschungs-Saatgut“ geschenkt bekommen – übrigens eine tolle Geschenkidee, wenn ihr einem Gartenfreund mal eine Freude machen wollt. Ich fand es spitze!

Neben den schon erwähnten Erdbeeren, haben sich auch andere Pflanzen selbst vermehrt. So zum Beispiel auch die Sonnenblumen. Die hatte ich 2015 mal gesät und dann schon gar nicht mehr daran gedacht. Ich bin gespannt, ob sie dieses Jahr wieder aufgehen. Umso länger man einen solchen Balkon hat, und wie ich die Erde nicht jedes Jahr erneuert, desto mehr Überraschungen erlebt man mit jedem neuen Gartenjahr. Mir gefällt das und auch, dass dadurch nicht alles so ordentlich und wie mit einem Lineal gepflanzt aussieht.

Übrigens habe ich letztes Jahr mehr gedüngt als in den Jahren zuvor. Dadurch dass ich immer sehr günstige und recht nährstoffarme Erde nutze, hat das den Pflanzen sichtlich gut getan. Ich habe hierfür günstigen Standard-Flüssigdünger von Rossmann verwendet und etwa einmal pro Woche jedem Kasten eine Portion davon spendiert.

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Rückblick Teil 1

In den vergangenen zwei Jahren war es wieder sehr ruhig hier auf dem Blog. Es gab einige Veränderungen, sodass das Bloggen hinten anstehen musste. Nichtsdestotrotz habe ich fleißig weiter gegärtnert. 2015 konnte ich auf meiner Terrasse schon richtig viel ernten. Von Erdbeeren, Heidelbeeren, Tomaten, Kohlrabi, Paprika, Chili bis zu vielen verschiedenen Kräutern war alles dabei. Im letzten Jahr baute ich etwas fokussierter an. Ich konzentrierte mich auf Erdbeeren, welche sich inzwischen schon von selbst vermehrt hatten, Chilis – sie lieben den Südbalkon, und vor allem Tomaten und Kräuter. Daneben gab es einige Zierpflanzen. Dieses Vorgehen hatte vor allem praktische Gründe, denn ich war viel unterwegs und hatte nicht die Zeit, die es zur Pflege eines richtigen Gemüsebalkons gebraucht hätte.

Es entstand ein kleiner Bauerngarten-Balkon, welchen ich auch in diesem Jahr wieder so weiterführen möchte. Ich gebe euch direkt mal ein paar Einblicke, damit ihr wisst, was ich meine:

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Hier seht ihr auch direkt eine Neuerung: die hellen Balkonmöbel sind ausgezogen und wurden durch neue ersetzt, welche besser zu den dunklen Loungemöbeln passen. Hier habe ich wieder auf ebayKleinanzeigen gesetzt und ein Schnäppchen gemacht. Der Tisch und die beiden Stühle haben zusammen 20 € gekostet. Ich habe das Set im Winter gekauft und es sah ziemlich ungepflegt und verwittert aus. Dank einer Dose Varda Holzlasur von Ikea habe ich die Möbel wieder aufgehübscht und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

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Die ersten Farbtupfer im Balkongeländer

Bei Aldi (Nord) gab es vor einigen Tagen Frühblüher im Angebot. Der 10er-Tray kostete 1,39€ und so habe ich für etwas mehr als 5€ mal eben mein komplettes Balkongeländer frühlingshaft bepflanzt. Ich bin zwar eigentlich kein Freund von Stiefmütterchen und co., da diese doch irgendwie ziemlich angestaubt und friedhofsmäßig sind, aber als erste Farbtupfer auf dem Balkon taugen sie allemal. Hier zeige ich euch, wie das Ganze nun aussieht:

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Aus kahl wird grün bzw. bunt

Langsam aber sicher verändert sich der Balkon sehr zum Positiven, wie ich finde. Zu Beginn des Projekts „Naschbalkon“ sah doch alles noch recht kahl und trist aus.

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Im Zuge meiner Pflanzaktion kamen nicht nur die Pflanzen neu hinzu, sondern auch die ganzen Pflanzgefäße und ein bisschen passende Deko. Hier ist deshalb ein kleiner Überblick, wie sich der Balkon immer weiter entwickelt hat in den letzten Tagen. Ich finde, es ist gar kein Vergleich mehr zu vorher und es gefällt mir von Tag zu Tag besser.

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Gekauft habe ich die großen Pflanztöpfe und die Blumenkästen bei einem Toom Baumarkt. Die bunten Übertöpfe, die hängenden Windlichter und die Windlichter, die ich in die Blumenkästen gesteckt habe, sind aus dem Dänischen Bettenlager. Dort gab es diese Dinge zufällig gerade im Angebot. Bezahlt habe ich für jeden bunten Übertopf 2,22€, ebenso für jeweils ein Steckwindlicht. Die hängenden Windlichter haben jeweils 2,99€ gekostet, was ich auch noch in Ordnung finde.

Gerade abends finde ich die Stimmung auf dem Balkon jetzt einfach toll. Man sitzt zwischen den Pflanzen im Schein der Kerzen in den bunten Windlichtern – das ist richtig schön.