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Rückblick Teil 3

Aller guten Dinge sind drei und so gibt es heute den letzten Teil des Rückblicks in das Balkongartenjahr 2016. Diesmal werde ich auch gar nicht erst viele Worte verlieren, sondern euch einfach ganz viele Fotos aus dem vergangenen Jahr zeigen.

Wie ihr seht, war alles ziemlich zugewuchert – vor allem die Tomaten hatten sich richtig breit gemacht. Das lag vor allem daran, dass ich sie aus Zeitmangel nicht ausgegeizt habe. Das tat der Ernte allerdings keinen Abbruch, und ich konnte tellerweise Tomaten ernten.

Genauso ertragreich waren auch die Chilis. Hier zehre ich jetzt noch von den getrockneten. Hier habe ich auch noch einen Tipp für euch: Achtet darauf, dass ihr die Chilis so schnell wie möglich trocknet, wenn ihr sie später noch verwenden möchtet. Ich habe meine bei Zimmertemperatur getrocknet, was leider nicht ausreichend war. Einige haben innen Schimmel angesetzt und waren somit später nicht mehr verwendbar. Am besten wäre eine Trocknung im Backofen, bei ca. 50 Grad und offener Ofentüre, damit die Feuchtigkeit direkt entweichen kann. Das ist mir aber zu energieintensiv. Ich werde es deshalb dieses Jahr entweder in der Sonne oder auf der Heizung versuchen. Eine Alternative ist es, die Schoten kleinzuschneiden oder zumindest anzuschneiden, damit sie auch von innen besser trocknen. Mal sehen, was am besten klappt und am praktikabelsten ist.

Ansonsten habe ich letztes Jahr zum ersten Mal Sorghum Hirse ausgesät. Die sind super gekommen und gaben dem Bauerngartenbalkon den letzten Schliff. Als ich sie gesät habe, wusste ich noch nicht, was es mal werden würde, denn ich hatte das Saatgut als „Überraschungs-Saatgut“ geschenkt bekommen – übrigens eine tolle Geschenkidee, wenn ihr einem Gartenfreund mal eine Freude machen wollt. Ich fand es spitze!

Neben den schon erwähnten Erdbeeren, haben sich auch andere Pflanzen selbst vermehrt. So zum Beispiel auch die Sonnenblumen. Die hatte ich 2015 mal gesät und dann schon gar nicht mehr daran gedacht. Ich bin gespannt, ob sie dieses Jahr wieder aufgehen. Umso länger man einen solchen Balkon hat, und wie ich die Erde nicht jedes Jahr erneuert, desto mehr Überraschungen erlebt man mit jedem neuen Gartenjahr. Mir gefällt das und auch, dass dadurch nicht alles so ordentlich und wie mit einem Lineal gepflanzt aussieht.

Übrigens habe ich letztes Jahr mehr gedüngt als in den Jahren zuvor. Dadurch dass ich immer sehr günstige und recht nährstoffarme Erde nutze, hat das den Pflanzen sichtlich gut getan. Ich habe hierfür günstigen Standard-Flüssigdünger von Rossmann verwendet und etwa einmal pro Woche jedem Kasten eine Portion davon spendiert.

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Rückblick Teil 2

Hier kommt auch schon der zweite Teil meines Naschbalkon-Rückblicks aus dem Jahr 2016. Ich möchte euch gerne zeigen, welche Pflanze mir auf dem Balkon letztes Jahr besonders gut gefallen hat: die Schwarzäugige Susanne.

Ich habe mehrere Schwarzäugige Susannen ausgesät und die Jungpflanzen an verschiedenen Stellen auf dem Balkon eingepflanzt. Die Schwarzäugige Susanne ist eine Kletterpflanze mit leuchtenden Blüten, welche in der Mitte einen großen, schwarzen Fleck haben – in meinem Fall waren die Blüten orangefarben. Wie ihr schon im ersten Teil des Rückblicks sehen konntet, habe ich damit unter anderem eine Ecke des Balkons begrünt, in welcher auch eine Gartenfackel angebracht war. Die Pflanze schlängelte sich wundervoll an der Fackel entlang. Damit auch an anderen Stellen die Möglichkeit zum Klettern bestand, habe ich den Pflänzchen verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung gestellt. Schnüre und kleinere Äste, welche ich in die Erde der jeweiligen Töpfe gesteckt hatte.

Im Pflanzenhandel sind die Schwarzäugigen Susannen meist recht teuer, deshalb kann ich euch die eigene Anzucht nur ans Herz legen. Es ist super einfach und die Pflanzen wachsen z.B. auf der Fensterbank sehr gut an. Die Samen bekommt ihr in jedem gut sortierten Pflanzen- oder Baumarkt, oder natürlich im Internet.

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Die Natur explodiert

Inzwischen ist es nicht nur auf meinem Balkon grün, sondern auch drum herum. Zum Beweis gibt`s gleich einmal die ersten aktuellen Fotos:

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Sind das nicht herrliche Aussichten?

Neben diesem tollen Grün gibt es jetzt auch schon an mehreren Pflanzen Blüten. Die Erdbeeren sind in den letzten Wochen wahrlich explodiert. Nicht nur was Blüten angeht, sondern auch was die Pflanzen an sich betrifft. Sie sind richtig in die Höhe geschossen.

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Auch die Topfheidelbeere hat wunderbar ausgetrieben.

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Vor einigen Wochen hatte ich außerdem ein paar frisch gekeimte Kohlrabi zu den Zierpflanzen in die Balkonkästen gesetzt und dann schon wieder fast vergessen. Inzwischen haben sie sich einen Weg nach oben gebahnt und sie scheinen sich sehr wohl zu fühlen an ihren Plätzen. Damit sie mehr Platz haben, habe ich die Stiefmütterchen aus den Kästen herausgenommen. Diese waren sowieso von Anfang an nur als Lückenfüller und erste Farbtupfer gedacht, und es war klar, dass ich sie früher oder später wieder entfernen würde. Was ich mit ihnen gemacht habe, zeige ich euch später. Hier erst einmal Fotos der jungen Kohlrabi:

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Regelrecht explodiert ist auch der Pflücksalat. Er quillt richtig aus dem Kasten heraus, was richtig toll aussieht, wie ich finde. Die erste Ernte lässt sicherlich nicht mehr lange auf sich warten. Im gleichen Kasten hatte ich auch Kopfsalat ausgesät, welcher ebenfalls sehr gut aufgegangen ist. Hier habe ich inzwischen ein paar Pflänzchen herausgenommen, da es einfach zu viele waren für den einen Kasten.

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Neben meinem selbst gesäten Salat habe ich vor einiger Zeit auch ein paar Jungpflanzen verschiedener Salate geschenkt bekommen. Ich habe nun zwei zusätzliche Kästen, in denen ausschließlich Salat wächst, auf der Fensterbank platziert. Zwei weitere Salatpflanzen habe ich zusammen mit Lavendel, Pfefferminze und Oregano in einen breiteren Kasten gesetzt, welcher inzwischen auch bereits richtig schön zugewachsen ist.

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Frisch ausgesät habe ich außerdem einen Kasten voll Radieschen und ein paar Gurken. Außerdem die „Schwarzäugige Susanne“, mit welcher ich gerne der weißen Mauer auf dem Balkon zu etwas Farbe verhelfen möchte. Zimtbasilikum und Borretsch habe ich ebenfalls neu ausgesät.

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Hier gibt es jetzt noch ein paar weitere Impressionen, wie es aktuell auf dem Balkon aussieht:

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Zum Schluss zeige ich euch noch, was aus den Stiefmütterchen geworden ist. Ich habe sie ganz frech in unseren Innenhof gesetzt, und den Weg zum (Fahrrad-)Keller etwas verschönert 😉

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Die ersten Farbtupfer im Balkongeländer

Bei Aldi (Nord) gab es vor einigen Tagen Frühblüher im Angebot. Der 10er-Tray kostete 1,39€ und so habe ich für etwas mehr als 5€ mal eben mein komplettes Balkongeländer frühlingshaft bepflanzt. Ich bin zwar eigentlich kein Freund von Stiefmütterchen und co., da diese doch irgendwie ziemlich angestaubt und friedhofsmäßig sind, aber als erste Farbtupfer auf dem Balkon taugen sie allemal. Hier zeige ich euch, wie das Ganze nun aussieht:

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Der Frühling klopft an die Tür

Inzwischen scheint immer öfter und länger die Sonne, sodass auf dem Balkon teilweise schon Temperaturen (in der Sonne gemessen) von über 25°C vorherrschen. Dies habe ich genutzt, um die ersten Pflänzchen nach draußen umzusetzen. Hierfür habe ich auch direkt zwei neue Pflanzgefäße geschaffen. Aus einem 10l-Kunststoff-Kanister. Diesen habe ich in der Mitte auseinander geschnitten bzw. teilweise gesägt (nein, es war keine schöne Arbeit 😉 ) und dann mit Erde befüllt.

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Ich habe keine neue Erde besorgt, sondern werde die alte Erde wiederverwenden. Allerdings habe ich die Erden vom letzten Jahr gemischt, sodass garantiert ist, dass nicht die gleichen Pflanzen wieder in der gleichen Erde wachsen wie im Jahr zuvor. Dies ist aufgrund der Nährstoffe, Schädlinge und Krankheiten wichtig. Die Erde wird von mir beim Einpflanzen der diesjährigen Pflänzchen dann direkt gedüngt, sodass wieder ausreichend Nährstoffe vorhanden sind. Wurzelrückstände habe ich in den Erden belassen, da sie die Struktur auflockern und auch der Humusbildung dienen.

In die Kanisterhälften habe ich die zuvor in einen Eierkarton ausgesäten „Bauerngarten“-Blumen eingesetzt. Zwar sind sie im Entwicklungsstadium noch recht jung, aber der Eierkarton war leider extrem verschimmelt, sodass ich sie nicht länger darin lassen wollte.

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Die restlichen Blumen, die ebenfalls im Eierkarton ausgesät waren, habe ich in einen normalen Balkonkasten umgesetzt und dann mit einer Tüte abgedeckt, sodass sie weiterhin einer Art Treibhauseffekt ausgesetzt sind und damit hoffentlich auch draußen noch gut wachsen.

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Außerdem habe ich die Topfpaprika und das Maggikraut umgesetzt. Diese Pflänzchen haben nun auch eigene Töpfe, stehen aber weiterhin im Zimmergewächshaus. Die Anzuchttöpfchen von T€di, welches ich zusammen mit dem Minigewächshaus für 1€ gekauft hatte, hatte übrigens nur einen minimalen Schimmelbefall und die Wurzeln hatten sich auch teilweise schon einen Weg durch die Kartonage gesucht, sodass ich eigentlich die gesamte Kartonage mit in die Erde hätte setzen können. Da ich aber jeweils viele Samen in ein Abteil des Anzuchtkästchens gelegt hatte, musste ich die Pflanzen vereinzeln und damit aus der Kartonage herausnehmen. Trotzdem kann ich diese Kartonanzuchttöpfchen absolut weiterempfehlen und werde sie, im Gegensatz zum Eierkarton, auch für folgende Aussaaten verwenden.

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