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Die kahlen Zeiten sind vorbei – frisches Grün für den Balkon

Nachdem es durch die neuen Möbel jetzt möglich ist, richtig gemütlich auf dem Balkon zu entspannen, war heute ein bisschen Balkonarbeit angesagt. Ich hatte ja schon vor einigen Wochen diverses ausgesät und inzwischen war es an der Zeit, umzutopfen. Außerdem war mir der Balkon bisher noch nicht grün genug, sodass ich die letzten Sonnenstrahlen vor dem Regen zum umtopfen und nach draußen setzen genutzt habe. Konkret habe ich folgendes ausgepflanzt:

  • Speisekürbis
  • Tomate Hellfrucht
  • Paprika Cayenna
  • Paprika Sumher
  • Paprika Fireflame
  • Topfpaprika
  • Paprika
  • Kapuzinerkresse

Immer wenn ich jemandem erzähle, dass ich dieses Jahr den Versuch starte, Kürbis auf dem Balkon anzubauen, kommt folgende Frage: „Hast du etwa einen Kompost auf dem Balkon?“ – Nein! Ich habe natürlich keinen Kompost auf dem Balkon 😉 Da der Kürbis aber gut mit Nährstoffen versorgt sein will, probiere ich es einfach mit ein bisschen Kaninchenmist. Ich habe ihn einfach unten in eine Zinkwanne gegeben, darauf dann normale Pflanzenerde und zwei Kürbisjungpflanzen eingesetzt. Mal sehen, wie es ihnen in den kommenden Wochen und Monaten darin ergeht.

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Die Kürbispflanzen (auf dem Foto fehlt noch die zweite) hatten schon einmal mehr Blätter, aber diese sind aus unbekannten Gründen vertrocknet. Eventuell haben sie an einem Tag zu starke Sonnenstrahlen abbekommen. Genau weiß ich es leider nicht. Ich habe sie dann abgeschnitten und die Pflänzchen sind ansonsten auch gut weitergewachsen. Außerdem habe ich noch einige der schon zahlreich erschienen Blütenansätze entfernt. Ganz einfach damit sich die Pflanze auf wenige Früchte konzentrieren kann.

Die Paprikapflanzen waren inzwischen auch schon ziemlich weit. Für sie war es Zeit, endlich auch aus den beengten Plastikbechern herauszukommen. Hier bekommt ihr einen kleinen Eindruck, wie sie aktuell aussehen. Außerdem könnt ihr sehen, wie viele Wurzeln sie schon gebildet haben. Nach einem teilweisen Blattlausbefall, den ich mit Spüli-Lösung bekämpft habe, haben sie sich also wieder gut erholt.

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Bei den Tomaten zeigte sich an den Blättern das gleiche Phänomen wie bei den Kürbissen: Manche Blätter sind einfach vertrocknet. Da sie am gleichen Süd-Fenster standen, wie die Kürbisse, vermute ich auch hier eine zu starke Sonneneinstrahlung als Auslöser. Aber sonst machen sie einen vitalen Eindruck.

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Auch die Kapuzinerkresse hat sich super entwickelt und ordentlich Wurzelmasse gebildet. Beispielhaft zeige ich euch hier eine von ihnen. Ich hatte ja mehrere gesät, welche auch alle gut aufgegangen sind, und nun umgetopft wurden.

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Aussaat Nummer drei und eine Kletterrose

Auf die zweite Aussaat folgte direkt noch eine dritte. Eigentlich wollte ich nur noch ein paar scharfe Paprika säen, aber dann landeten doch noch ein paar Samentütchen mehr im Einkaufskorb. Hier ist eine Übersicht, was ich noch gekauft habe:

  • Paprika Sumher
  • Paprika Fireflame
  • Kapuzinerkresse
  • Salzkraut
  • Rosmarin
  • Basilikum (rot)
  • Zitronenmelisse
  • Tomate

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Das Salzkraut soll es ermöglichen, bei der Zubereitung von Speisen auf herkömmliches Salz verzichten zu können. Bisher kannte ich dieses Kraut nicht und hoffe, es wächst so gut, dass ich es wenigstens einmal im Essen probieren kann. Momentan bin ich noch etwas skeptisch, ob es wirklich ein richtiger Salz-Ersatz sein kann. Ausgesät habe ich wieder in die Töpfchen aus gepresster Pappe, sowie die Kapuzinerkresse direkt in Plastikbecher. Kapuzinerkresse habe ich nun schon zum zweiten Mal gesät. Ich finde, von ihr kann man nicht genug haben 😉

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Neben dem neuen Saatgut landete noch eine Kletterrose im Einkaufskorb. Diese habe ich bei Lidl mitgenommen, für 2,99€ (glaube ich). Da sie so günstig war, muss ich einfach mein Glück mit ihr versuchen. Laut Verpackung soll die Rose für ~24h gewässert werden, bevor man sie pflanzt. Ich habe sie deshalb in einen großen Eimer mit Wasser gestellt und zwar für mehr als 24h. Wie lange genau, und was dies mit der Rose gemacht hat, verrate ich euch aber erst im nächsten Beitrag. Jetzt erst einmal noch ein paar Bilder, wie die Rose beim Kauf aussah.

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Die ersten Pflänzchen wurden pikiert

Die ersten Samen kamen ja schon Anfang des Monats in die Erde, und so gibt es nun bereits ein paar Erfolgserlebnisse zu vermelden. Der Basilikum ist richtig gut aufgegangen und der sonnige und warme Standort scheint ihm richtig gut zu tun.

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 Auch Baldrian, Oregano und Kapuzinerkresse gedeihen sehr gut. Die Gartenkresse wuchs ebenfalls ratzfatz, ist aber schon wieder abgeerntet und inzwischen direkt wieder neu gesät.

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Die Schönmalven und Paprika haben sich auch schon sehr gut entwickelt. Für die Paprika war es deshalb jetzt schon an der Zeit, sie zu pikieren. Als Töpfe dienen hier nun ein paar Plastik-Trinkbecher. Im letzten Jahr habe ich viel mit ausgespülten Joghurtbecher gearbeitet. Die sind zwar kostenlos, aber die Trinkbecher gefallen mit optisch einfach besser. Damit ich weiterhin weiß, was ich eingepflanzt habe, habe ich sie mit einem wasserfesten Stift beschriftet.

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Da die Kapuzinerkresse bereits so groß war, dass das „Dach“ des Mini-Gewächshauses nicht mehr passte, habe ich sie inzwischen auch schon in einen eigenen Topf gesetzt. Beim Umsetzen kam ein beträchtliches Wurzelwerk zum Vorschein, welches ich euch gerne zeigen möchte.

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Langsam wird es grün und bunt auf dem Balkon

Jetzt war es endlich an der Zeit, dass die ersten Pflanzen aus dem Zimmergewächshaus vollständig nach draußen umziehen und so war heute großer Umzugstag. Zunächst habe ich meine Stapeltöpfe mit Pflänzchen gefüllt. Eigentlich hatte ich vor, sie direkt in die Stapeltöpfe zu pflanzen, aber ich habe jetzt erst einmal einzelne Töpfe hinein gestellt. Falls diese irgendwann zu klein werden, oder mir die Optik nicht mehr zusagt, werde ich die Töpfe vielleicht noch entfernen.

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Hier wachsen jetzt folgende Dinge: Osterglocke, Küchenkräutermischung, Topf-Paprika, Maggikraut, Borretsch, Salbei, Cocktailtomate, Baldrian, Bauerngartenmischung

Außerdem sind noch die Petunie aus dem letzten Jahr und eine frisch gewachsene Kapuzinerkresse umgezogen. Diese „wohnen“ jetzt am Fallrohr. Ich denke mal sobald sie etwas größer sind und blühen wird das eigentlich unschöne Fallrohr tatsächlich zu einem Blickfang.

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Weiterhin habe ich ein paar Lilienzwiebeln ausgesetzt und den ersten Salat gesät. Einen Pflücksalat „Amerikanischer Brauner“. Zudem noch ein bisschen Spinat.

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Aktueller Stand der Dinge bzw. Pflanzen

Inzwischen ist die Kapuzinerkresse schon ein ganzes Stück gewachsen. Nachdem sie so lange zum Keimen gebraucht hat, freue ich mich jeden Tag, wenn sie wieder ein Stückchen größer geworden ist.

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Auch bei den Radieschen gibt es Zuwachs. Da hier ja die Samen schon so alt waren, dachte ich mir, ich streue einfach mal die restlichen Samen zwischen das Maggikraut und den Schnittknoblauch, in der Hoffnung, dass wenigstens ein paar davon aufgehen. Tja, wie der Zufall es so will, ist beinahe alle gekeimt. Jetzt muss ich mir überlegen, wie ich die ganzen kleinen Pflänzchen am besten vereinzelt bekomme, da sie bei zu geringem Platzangebot ins Kraut schießen statt ordentliche Früchte auszubilden. Die Radieschen in den Töpfen gedeihen auch gut, ich denke, hier steht bald die erste Ernte an.

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Der ausgesetzte Salat wächst ebenfalls sehr gut. Ich bin gespannt, wie er sich weiterentwickelt und hoffe, dass er nicht zu schießen beginnt.

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Außerdem habe ich heute noch Tomaten und Gurken ausgesät. Ob dies allerdings etwas wird, ist noch offen. Denn ich habe die Samen direkt aus gekauften Früchten entnommen, ohne sie vorher lange reifen oder trocknen zu lassen. Mal sehen, was passiert, bzw. ob überhaupt etwas passiert.

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Inzwischen blüht auch der Oregano und auch die Minze steht kurz vor der Blüte.

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Die Paprika sieht leider immer noch sehr trostlos und kahl aus. Aber die eine kleine Frucht wird vom Rot her jeden Tag etwas dunkler und scheint gut zu reifen. Und auch bei der Peperoni werden die ersten Früchte rot.

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Die Aubergine hat nun auch die erste Blüte entwickelt.

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Und bei der Mieze Schindler steht auch die erste Ernte an. Ich hoffe, die Früchte haben mehr Geschmack als die Früchte der anderen Erdbeerpflanzen, die ich bisher geerntet habe.

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Kapuzinerkresse und Salbei

Zusätzlich zu der unerwarteten neuen Tomatenpflanze von gestern, habe ich heute noch Pflanzen für die letzten beiden übrigen Hängetöpfe besorgt. Zum einen habe ich eine Salbeipflanze gekauft und zum anderen Samen für die bereits angepriesene Kapuzinerkresse. Diese gab es leider nicht als Pflänzchen (was ich persönlich aus praktischen Gründen erst einmal vorgezogen hätte), aber ich hoffe, dass ich mit den Samen Glück habe und aus 4 gesäten Samen mindestens eine Pflanze hervorgeht. Die Samen sehen ein bisschen aus wie kleine Gehirne oder Walnüsse, finde ich. Ganz witzig irgendwie.

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Ein schwarzer, mir unbekannter Samen war noch in der Packung. Ich habe ihn mit in den Topf gesetzt und bin nun gespannt, ob sich darauf etwas entwickelt. Ansonsten habe ich für das Keimen einfach etwas Blumenerde hergenommen und die Samen dort hinein gelegt. Danach habe ich alles gut gewässert und den Topf mit Frischhaltefolie abgedeckt, welche ich mit einer Gabel noch durchlöchert und mit einem Gummi am Topf fixiert habe. Den Topf habe ich jetzt erst einmal von innen ans Fenster gestellt und warte nun darauf, dass sich etwas entwickelt. Mal sehen, wie lange es dauert, bis etwas zu sehen ist.

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