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Die ersten Kräuter und die Kletterrose sind umgezogen

Inzwischen waren die ersten Kräuter groß genug, um in richtige Töpfe umzuziehen. Vielleicht habt ihr auf dem ein oder anderen Bild schon gesehen, dass ich eine Europalette auf de Balkon stehen habe. Diese soll künftig als Pflanzregal dienen.

Hierfür habe ich bereits passende, kleine Pflanzkästen besorgt. Für 1€ pro Stück habe ich sie sowohl bei T€di, als auch bei KiK gesehen. Die ersten drei (von geplanten sechs) sind jetzt also bereits mit Kräutern bepflanzt. Da ich die Palette allerdings noch etwas modifizieren möchte, stehen die Kräuter nun erst einmal noch auf der Fensterbank. Bisher ausgepflanzt habe ich:

  • Schnittlauch
  • Petersilie
  • Majoran
  • Liebstöckl
  • Zitronenmelisse
  • Rosmarin

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Außerdem habe ich es jetzt endlich geschafft, die Kletterrose einzutopfen. Sie stand inzwischen gut zwei Wochen im Wasser. Zwischendurch hatte ich allerdings schon ein klein wenig Flüssigdünger ins Wasser hinzugegeben, damit sie wenigstens schon einmal ein paar Nährstoffe bekommt. Die lange Zeit im Wasser hat ihr aber keinesfalls geschadet, und sie hat sich gut entwickelt.

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Der Frühling klopft an die Tür

Inzwischen scheint immer öfter und länger die Sonne, sodass auf dem Balkon teilweise schon Temperaturen (in der Sonne gemessen) von über 25°C vorherrschen. Dies habe ich genutzt, um die ersten Pflänzchen nach draußen umzusetzen. Hierfür habe ich auch direkt zwei neue Pflanzgefäße geschaffen. Aus einem 10l-Kunststoff-Kanister. Diesen habe ich in der Mitte auseinander geschnitten bzw. teilweise gesägt (nein, es war keine schöne Arbeit 😉 ) und dann mit Erde befüllt.

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Ich habe keine neue Erde besorgt, sondern werde die alte Erde wiederverwenden. Allerdings habe ich die Erden vom letzten Jahr gemischt, sodass garantiert ist, dass nicht die gleichen Pflanzen wieder in der gleichen Erde wachsen wie im Jahr zuvor. Dies ist aufgrund der Nährstoffe, Schädlinge und Krankheiten wichtig. Die Erde wird von mir beim Einpflanzen der diesjährigen Pflänzchen dann direkt gedüngt, sodass wieder ausreichend Nährstoffe vorhanden sind. Wurzelrückstände habe ich in den Erden belassen, da sie die Struktur auflockern und auch der Humusbildung dienen.

In die Kanisterhälften habe ich die zuvor in einen Eierkarton ausgesäten „Bauerngarten“-Blumen eingesetzt. Zwar sind sie im Entwicklungsstadium noch recht jung, aber der Eierkarton war leider extrem verschimmelt, sodass ich sie nicht länger darin lassen wollte.

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Die restlichen Blumen, die ebenfalls im Eierkarton ausgesät waren, habe ich in einen normalen Balkonkasten umgesetzt und dann mit einer Tüte abgedeckt, sodass sie weiterhin einer Art Treibhauseffekt ausgesetzt sind und damit hoffentlich auch draußen noch gut wachsen.

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Außerdem habe ich die Topfpaprika und das Maggikraut umgesetzt. Diese Pflänzchen haben nun auch eigene Töpfe, stehen aber weiterhin im Zimmergewächshaus. Die Anzuchttöpfchen von T€di, welches ich zusammen mit dem Minigewächshaus für 1€ gekauft hatte, hatte übrigens nur einen minimalen Schimmelbefall und die Wurzeln hatten sich auch teilweise schon einen Weg durch die Kartonage gesucht, sodass ich eigentlich die gesamte Kartonage mit in die Erde hätte setzen können. Da ich aber jeweils viele Samen in ein Abteil des Anzuchtkästchens gelegt hatte, musste ich die Pflanzen vereinzeln und damit aus der Kartonage herausnehmen. Trotzdem kann ich diese Kartonanzuchttöpfchen absolut weiterempfehlen und werde sie, im Gegensatz zum Eierkarton, auch für folgende Aussaaten verwenden.

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Der Regen hat manchen Pflanzen ganz schön zugesetzt

Gleich in der ersten Nacht, in der die neuen Töpfe über dem Balkongeländer hingen, gab es einen heftigen Regen. Dieser hat vor allem der Zitronenverbene extrem zugesetzt. Sie sieht gar nicht mehr schön aus und stößt ihre Blätter ab. Ich habe sie nun beim Gießen erst einmal ausgelassen und hoffe, dass sie sich wieder erholt. Möglicherweise hat ihr auch die pralle Sonne gleich am Tag nach dem Aussetzen zugesetzt. Aber daran muss sie sich ja sowieso gewöhnen.

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Auch das Maggikraut zeigt nekrotische Erscheinungen. Diese sind jedoch nicht wirklich besorgniserregend meiner Meinung nach. Ich bin mir auch gar nicht sicher, ob es die nicht evtl. schon beim Kauf hatte.

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Den roten Basilikum habe ich erst einmal ordentlich abgeschüttelt, da er durch den vielen Regen größtenteils auf der Erde lag. Da ich gehört habe, dass dieser dann sehr schnell zu Pilzerkrankungen neigt, erschien mir das Abschüttelt sinnvoll. Danach stand er auch direkt wieder.

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Es wird bunt

Letzte Woche hatte ich ja bereits bei Tedi recht günstige Hängetöpfe aus Kunststoff mitgenommen. Bereits da sind mir diese Blumentöpfe, die man einfach über das Balkongeländer stecken kann, aufgefallen. Heute bin ich dann extra noch einmal zu Tedi und habe mir diese Töpfe einmal genauer angesehen. Der Preis pro Topf lag bei glatten 3€, sodass ich direkt 2 davon mitgenommen habe. Zuvor hatte ich ähnliche Töpfe im Internet gesehen (genannt „Flower Bridge“), diese lagen preislich allerdings bei ca. 8€ aufwärts, was mich von einem Kauf abhielt. Die Töpfe hatten, wie auch schon die kleineren Hängetöpfe, Löcher im Boden, die ich mit Heißkleber verschlossen habe.

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Unten sind zwei Halterungen, die dafür sorgen sollen, dass der Topf nicht kippt. Hierfür ist es nötig, dass der Topf über einer vertikalen Querstrebe am Balkongeländer angebracht wird. Ist eine solche nicht vorhanden, sind diese Töpfe ungeeignet. Da die beiden Halterungen flexibel eingestellt werden können (je nach Dicke der vertikalen Strebe), habe ich vorsichtshalber die Halterung auf der außenliegenden Seite des Balkons mit Heißkleber fixiert, damit sie nicht irgendwann eventuell abfällt. Da die Sache dann noch ein klein wenig Spiel hatte und ich die Abstandshalter nicht perfekt einstellen konnte, habe ich mit etwas Pappe nachgeholfen. Jetzt sitzen die Töpfe ziemlich fest.

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Da ich noch keine Pflanzen hatte, war ich anschließend auch noch einmal im Baumarkt und habe folgende Sachen gekauft:

  • 3x Erdbeere
  • Zitronenverbene
  • Schnittknoblauch
  • roter Basilikum
  • Maggikraut

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Die Zitronenverbene riecht seeeehr zitronig, richtig angenehm. Leider habe ich erst zu Hause gesehen, dass sie mit Blattläusen befallen ist. Ich habe sie deshalb direkt mal mit meiner Spüli-Lösung eingesprüht, welcher ich vor ein paar Tagen auch einige Tropfen Olivenöl zugesetzt habe.

Das Maggikraut riecht extrem nach Maggi. Hier bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich das sehr lange auf dem Balkon lassen werde, denn irgendwie riecht der ganze Balkon jetzt nach Maggi. Na ja, das ist Geschmacksache, ob man das mag, oder nicht.

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Jetzt aber mal ein paar Bilder, wie das Ganze nun fertig bepflanzt und am Geländer aussieht.

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Mir gefällt es sehr gut. Aber jetzt ist denke ich auch erst einmal Schluss, was neue Töpfe und Pflanzen angeht. Auch wenn es viel Spaß macht, immer wieder neues auszuprobieren. Ich denke mal, in die Zwischenräume der blauen Töpfe werde ich noch ein paar Samen ausbringen – je nach Lust und Laune Salat oder Radieschen, mal sehen.