0

Die kahlen Zeiten sind vorbei – frisches Grün für den Balkon

Nachdem es durch die neuen Möbel jetzt möglich ist, richtig gemütlich auf dem Balkon zu entspannen, war heute ein bisschen Balkonarbeit angesagt. Ich hatte ja schon vor einigen Wochen diverses ausgesät und inzwischen war es an der Zeit, umzutopfen. Außerdem war mir der Balkon bisher noch nicht grün genug, sodass ich die letzten Sonnenstrahlen vor dem Regen zum umtopfen und nach draußen setzen genutzt habe. Konkret habe ich folgendes ausgepflanzt:

  • Speisekürbis
  • Tomate Hellfrucht
  • Paprika Cayenna
  • Paprika Sumher
  • Paprika Fireflame
  • Topfpaprika
  • Paprika
  • Kapuzinerkresse

Immer wenn ich jemandem erzähle, dass ich dieses Jahr den Versuch starte, Kürbis auf dem Balkon anzubauen, kommt folgende Frage: „Hast du etwa einen Kompost auf dem Balkon?“ – Nein! Ich habe natürlich keinen Kompost auf dem Balkon 😉 Da der Kürbis aber gut mit Nährstoffen versorgt sein will, probiere ich es einfach mit ein bisschen Kaninchenmist. Ich habe ihn einfach unten in eine Zinkwanne gegeben, darauf dann normale Pflanzenerde und zwei Kürbisjungpflanzen eingesetzt. Mal sehen, wie es ihnen in den kommenden Wochen und Monaten darin ergeht.

DSC_7178_b_1600x1063 DSC_7179_b_1600x1063

Die Kürbispflanzen (auf dem Foto fehlt noch die zweite) hatten schon einmal mehr Blätter, aber diese sind aus unbekannten Gründen vertrocknet. Eventuell haben sie an einem Tag zu starke Sonnenstrahlen abbekommen. Genau weiß ich es leider nicht. Ich habe sie dann abgeschnitten und die Pflänzchen sind ansonsten auch gut weitergewachsen. Außerdem habe ich noch einige der schon zahlreich erschienen Blütenansätze entfernt. Ganz einfach damit sich die Pflanze auf wenige Früchte konzentrieren kann.

Die Paprikapflanzen waren inzwischen auch schon ziemlich weit. Für sie war es Zeit, endlich auch aus den beengten Plastikbechern herauszukommen. Hier bekommt ihr einen kleinen Eindruck, wie sie aktuell aussehen. Außerdem könnt ihr sehen, wie viele Wurzeln sie schon gebildet haben. Nach einem teilweisen Blattlausbefall, den ich mit Spüli-Lösung bekämpft habe, haben sie sich also wieder gut erholt.

DSC_7166_b_1600x1063 DSC_7174_b_1481x1200 DSC_7172_b_1600x1063 DSC_7171_b_1600x1063 DSC_7169_b_797x1200

Bei den Tomaten zeigte sich an den Blättern das gleiche Phänomen wie bei den Kürbissen: Manche Blätter sind einfach vertrocknet. Da sie am gleichen Süd-Fenster standen, wie die Kürbisse, vermute ich auch hier eine zu starke Sonneneinstrahlung als Auslöser. Aber sonst machen sie einen vitalen Eindruck.

DSC_7177_b_1600x1063

Auch die Kapuzinerkresse hat sich super entwickelt und ordentlich Wurzelmasse gebildet. Beispielhaft zeige ich euch hier eine von ihnen. Ich hatte ja mehrere gesät, welche auch alle gut aufgegangen sind, und nun umgetopft wurden.

DSC_7176_b_1600x1063

0

Neue Töpfe und die ersten Laubblätter

Ich habe mal wieder ein paar neue Blumentöpfe besorgt. Zur Abwechslung habe ich dieses Mal zu etwas in Sachen „vertical gardening“ gegriffen. Es sind stapelbare Töpfe mit jeweils 3 Fächern. Gesehen habe ich sie zuerst im Internet, dort waren sie mir aber zu teuer. Inzwischen ist ja T€di mein Favorit in Sachen günstigem Pflanzenzubehör und so habe ich mich dort umgeschaut und siehe da, dort gab es ebenfalls solche Töpfe. Pro Topf habe ich 1,50€ bezahlt – ich denke, da gibt es nichts zu meckern. Was genau ich in die Töpfe pflanzen werde steht noch nicht fest, aber ich denke, es werden auf jeden Fall ein paar Kräuter hinein kommen.

DSC_5149_b_1229x1200

Neben den neuen Töpfen gibt es inzwischen bei einigen der aufgegangenen Pflänzchen auch neue Blätter. Die ersten Laubblätter. Es scheint den Pflänzchen also ganz gut zu gehen in ihrer aktuellen Umgebung. Insgesamt wird es immer grüner in den Zimmergewächshäusern und auch im improvisierten Eierkartongewächshaus grünt es weiter. Die Pflanzen in den Kanisterhälften entwickeln sich ebenfalls gut.

DSC_5151_b_1600x1063 DSC_5163_b_1600x1063 DSC_5164_b_1600x1063 DSC_5172_b_1600x1165 DSC_5174_b_1600x1144 DSC_5175_b_1367x1200 DSC_5179_b_1505x1200 DSC_5182_b_1600x1170

Und damit auch bald schon noch mehr Farbe ins Spiel kommt, habe ich noch ein paar Osterglocken besorgt, welche wohl auch bald blühen werden.

DSC_5177_b_1600x1063

0

Die ersten Pflänzchen wurden pikiert

Die Samen, die ich am 8. Februar ausgesät habe, sind ja doch sehr gut aufgegangen und so wurde es nach 9 Tagen am 17. Februar auch schon Zeit, die ersten Pflänzchen zu pikieren. Konkret habe ich die beiden Tomatensorten, den Borretsch, den Baldrian und den Salbei in größere Töpfe gesetzt.

Gewächshaus2

DSC_5071_b_1241x1200

Die Erde habe ich dann mit einem Pflanzensprüher gut angefeuchtet, da mir die Pflänzchen zum Gießen mit der Gießkanne doch noch etwas zu instabil erschienen. Mit dem Sprüher hat es aber super geklappt. Die Töpfe habe ich dann in ein weiteres Zimmergewächshaus gestellt, damit die Anwachsbedingungen optimal sind.

0

Tomaten als Hydrokultur

Heute habe ich einen neuen Versuch gestartet. Ich habe ein paar ganz junge Tomatenpflänzchen geschenkt bekommen, welche ich nun als Hydrokultur aufziehen möchte. Hierfür habe ich die Pflänzchen in einen mit etwas Perlit gefüllten Mineralwolle-Würfel gesetzt. Die Würfel stehen nun in einem kleinen Zimmergewächshaus. Dort habe ich in die Bodenwanne eine Mischung aus Wasser und Dünger gegeben, welche den Pflanzen die nötigen Nährstoffe geben soll. Auf Erde wird bei diesem Verfahren bewusst verzichtet.

IMG_1002_b_1600x816 IMG_1005_b_1600x1068 IMG_1008_b_1212x1200

Ich habe gelesen, dass der normale Dünger eigentlich nicht unbedingt für dieses Verfahren geeignet ist, aber das kommt ja auf einen Versuch an, finde ich. Ich werde jedenfalls fleißig über meine Erfolge und Misserfolge berichten.

2

Automatische Bewässerung

Da ich eine Weile im Urlaub war, war es die letzte Zeit recht still auf meinem Blog. Ab jetzt gibt es aber wieder regelmäßig Neuigkeiten.

Um die Pflanzen über den Urlaub am Leben zu erhalten, habe ich mich im Internet etwas umgeschaut nach einer geeigneten Bewässerungsmethode und bin dabei auf einen schönen „Nachbar-Blog“ gestoßen, auf welchem verschiedene Bewässerungssysteme gestestet wurden, und da dabei Omas Methode mit dem Faden bei einem Test sehr gut abschnitt, probierte ich dies nun auch aus. Ich nutzte hierfür leere Flaschen, die ich mit Wasser befüllt habe. Sie dienen als Wasserspeicher. Der Wasserspeicher ist mittels einer zuvor ganz nass gemachten Wollschnur mit der eigentlichen Pflanze verbunden. Die Schnur habe ich in Wurzelnähe jeweils ein Stück in die Erde eingegraben, dies dient dazu, dass die Pflanze sich automatisch Wasser nachzieht, sobald sie welches benötigt. Damit über die Fäden nicht zu viel Wasser oberhalb der Erde verdunstet, bzw. das Wasser nicht aus Versehen neben den Topf tropft, habe ich die Schnüre durch Trinkhalme gesteckt. Dies ist eine sehr preisgünstige Methode, die Pflanzen dauerhaft mit Wasser zu versorgen. Diesen Test habe ich bereits einige Zeit vor meiner Abreise durchgeführt und er hat sich gut bewährt.

DSC_3901_b_1600x1051 DSC_3902_b_1404x1200 DSC_3904_b_1600x1007

Für die eigentliche Urlaubs-Wasserversorgung habe ich mir dann, wie auch auf dem Nachbar-Blog vorgeschlagen, größere Wasserspeicher besorgt. Das Ganze sah dann so aus:

20130727_052829_b_900x1200 20130727_052934_b_1600x1066

Die Balkonkästen von der Fensterbank hatte ich später auch noch dazugestellt. Nach dem Urlaub sah dann alles so aus:

20130804_200647_b_552x1200 20130804_185521_b_1545x1200

Alle Pflanzen haben die Zeit leider nicht überlebt. So ist zum Beispiel die Gurke völlig eingegangen. Auch einer der beiden Kopfsalate und der Oregano sind eingegangen. Dafür haben z.B. die Tomaten mit einer großen Fruchtanzahl überrascht. Und auch die Paprika, die ja schon fast für tot erklärt wurde, hatte sich wieder erholt. Dazu aber in einem späteren Beitrag mehr.

20130804_212113_b_1343x1200

Grundsätzlich kann ich diese Art der automatischen Bewässerung aber nur wärmstens empfehlen. Bei den meisten Pflanzen hat alles super funktioniert und die Pflanzen waren scheinbar optimal versorgt. Günstig ist diese Methode natürlich auch, wenn auch ein bisschen aufwendig. Aber es lohnt sich!

0

Neue Tomatenpflänzchen

Vor einiger Zeit hatte ich ja testweise einfach ein paar Tomatenkerne in einen leeren Topf gesteckt. Inzwischen haben sich daraus viele kleine neue Pflänzchen entwickelt. Zwar wird hier dieses Jahr sicherlich keine Ernte mehr möglich sein, aber ich freue mich trotzdem darüber, dass der Versuch erfolgreich war.

DSC_3909_b_1475x1200

2

Tierischer Besuch und erste Erfolge im Zimmergewächshaus

Heute hatte die Minze Besuch von einem Käfer, der ein wenig wie ein Marienkäfer aussah. Ob er auch zu den Marienkäfern gehört, weiß ich leider nicht, aber er war nett anzusehen.

IMG_0656_b_1512x1200 IMG_0654_b_1600x1200

Außerdem habe ich heute die ersten gekeimten Rettichsamen im Zimmergewächshaus entdeckt, diese sehen recht witzig aus.

IMG_0662_b_1600x1200 IMG_0663_b_1600x1200

Die Balkontomaten entwickeln sich auch sehr gut. Sie tragen inzwischen ziemlich viele Früchte.

IMG_0679_b_1600x969 IMG_0678_b_1600x1200

Und die nächste Gurken- und Erdbeerernte steht auch schon bald wieder vor der Tür…

IMG_0674_b_900x1200 IMG_0669_b_1600x1200