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Tomaten als Hydrokultur

Heute habe ich einen neuen Versuch gestartet. Ich habe ein paar ganz junge Tomatenpflänzchen geschenkt bekommen, welche ich nun als Hydrokultur aufziehen möchte. Hierfür habe ich die Pflänzchen in einen mit etwas Perlit gefüllten Mineralwolle-Würfel gesetzt. Die Würfel stehen nun in einem kleinen Zimmergewächshaus. Dort habe ich in die Bodenwanne eine Mischung aus Wasser und Dünger gegeben, welche den Pflanzen die nötigen Nährstoffe geben soll. Auf Erde wird bei diesem Verfahren bewusst verzichtet.

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Ich habe gelesen, dass der normale Dünger eigentlich nicht unbedingt für dieses Verfahren geeignet ist, aber das kommt ja auf einen Versuch an, finde ich. Ich werde jedenfalls fleißig über meine Erfolge und Misserfolge berichten.

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Jubiläumsbeitrag Nr. 60 – und es wird Herbst

Nun habe ich doch tatsächlich schon 60 Beiträge auf meinem Blog veröffentlicht. Dass es so viel über Balkonpflanzen zu sagen und zeigen gibt, hätte ich zuvor nicht gedacht. Aber es macht immer noch Spaß, über die Neuigkeiten auf dem Balkon zu berichten, auch wenn es in letzter Zeit aus Zeitgründen nicht mehr ganz so viele Updates gibt.

Pünktlich zum Jubiläumseintrag habe ich heute endlich das Monster-Radieschen geerntet. Da ich langsam aber sicher damit anfange, den Balkon herbst-/winterfest zu machen (teilweise gehen die Temperaturen nachts schon unter 5°C), wurde es Zeit, ein bisschen aufzuräumen, sodass auch das Rettich-Radieschen dran glauben musste.

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Ja, das ist schon ein richtiger Brummer. Ob ich davon kosten werde weiß ich noch nicht so recht. Falls ja, werde ich aber von meinen Geschmackserfahrungen berichten. Selbstverständlich habe ich das Radieschen auch mal gewogen. Es bringt stolze 303g auf die Waage – wow!

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Wie schon das Radieschen, habe ich nun auch das ausgesäte und aufgegangene Maggikraut aus dem blauen Geländer-Topf genommen und in einen Einzeltopf gesetzt. Die Töpfe am Geländer kann ich leider nicht mehr nutzen, da es doch häufiger regnet und ich ja die Abflusslöcher verschlossen habe, damit die Nachbarn unter mir nichts abbekommen. Das führt leider zu einem häufigen Wasserstau, sodass ich beschlossen habe, die Töpfe abzunehmen. Neben dem Radieschen und dem Maggikraut waren auch noch Kamille und Schnittknoblauch in den beiden beiden Töpfe. Auch diese habe ich umgetopft. Einen Basilikumsteckling konnte ich leider nicht mehr retten, er ist im wahrsten Sinne des Wortes ertrunken. Das ist aber nicht so schlimm, da ich noch genügend Basilikum habe.

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Getreu dem Motto „was lange währt, wird gut“, hat sich auch die Kapuzinerkresse entwickelt. Sie hat nun tatsächlich noch eine Blüte ausgebildet, die aber inzwischen auch schon etwas verblüht ist. Trotzdem freue ich mich sehr darüber, dass es ihr scheinbar ziemlich gut geht. Sie hat außerdem auch viele neue Blätter gebildet und entwickelt sich ein bisschen zu einem kleinen Busch.

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Der Kopfsalat steht nun auch in der Blüte. Mal sehen, ob mir die Samengewinnung gelingt. Falls nicht, ist es trotzdem ein interessanter Anblick, den ich nicht missen möchte.

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Auch den Tomaten geht es noch sehr gut. Hier kommen immer noch neue Früchte. Ganz überrascht, im positiven Sinne, war ich vor allem von den in den Balkonkasten gesetzten Tomaten. Hier fängt tatsächlich noch mal eine mit dem Blühen an. Ich bin zwar skeptisch, ob sich hier wirklich noch Früchte bilden, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Auch eine der beiden Balkontomaten blüht jetzt nochmal.

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Von meinen ausgesäten Kräutern ist leider nicht viel aufgegangen. Deshalb habe ich nun noch einmal gesät und diesmal alles ins Zimmergewächshaus gepackt, welches ich auch nachts oder bei kühlerer Witterung nach drinnen hole. Ich denke auch darüber nach, dafür eine Beleuchtung anzuschaffen. Aber das sind bisher nur lose Gedanken. Sobald ich hier eine Entscheidung getroffen habe, werde ich natürlich darüber berichten.

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Auch sonst sieht es noch ganz gut. Ich denke die folgenden Bilder benötigen keine weitere Erklärung 😉

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Die Auswirkungen der Sonnenstrahlen in den letzten Tagen

Die wärmenden Sonnenstrahlen in den vergangenen Tagen haben den Pflanzen sichtlich gut getan. Die von den Spinnmilben befallene Aubergine hat z.B. einige neue Blätter entwickelt und scheint sich langsam aber sicher wieder zu erholen, was mich natürlich sehr freut.

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Auch bei den Tomaten steht bald die nächste Ernte an. Es bilden sich immer mehr Früchte und die Reife geht zwar deutlich langsamer als noch im Hochsommer voran, aber Hauptsache, die Früchte reifen überhaupt noch. Vor allem die von mir recht spät gesäten kleinen Tomatenpflanzen scheinen sich auch sehr wohl zu fühlen. Sie werden immer größer und bekommen nun, zumindest an Sonnentagen, auch genügend Sonne ab, da diese inzwischen schon wieder etwas tiefer steht und somit bereits bis zum Fensterbrett reicht.

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Meine Lieblingspflanze ist momentan eindeutig die Paprika. Sie hat sich, wie bereits mehrfach erwähnt, so schön erholt und nun einige neue Früchte ausgebildet, sodass ich mich gar nicht an ihr satt sehen kann. Außerdem bekommt sie, wie auch die anderen Pflänzchen, regelmäßig eine Portion Flüssigdünger, sodass sie auch ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird. Dies ist ja besonders deshalb wichtig, da die Pflanzen in den relativ kleinen Töpfen stehen und die in der dortigen Erde enthaltenen Nährstoffe schnell aufgebraucht sind.

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Damit auch wieder etwas Blühendes auf dem Balkon zu finden ist, habe ich eine Chrysantheme gekauft. Diesmal bei Rewe für 1,95€ glaube ich. Mir gefällt sie sehr gut und sie macht einen schönen farblichen Akzent zu den restlichen, doch überwiegend grünen Pflanzen.

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Besonders fasziniert bin ich auch vom Kopfsalat, auf dessen Blüte ich warte. Bin gespannt, ob es mir gelingt, ein paar Samen abzugreifen. Dies soll nicht ganz einfach sein, da das Zeitfenster, in dem die Samen „geerntet“ werden können recht gering ist. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und ein Versuch ist es allemal wert.

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Zusätzlich zur bereits vorgestellten Chrysantheme habe ich auch noch einen neuen Schnittlauch besorgt (ebenfalls bei Rewe). Leider hängt er momentan ein bisschen, aber zur Not baue ich ihm eben auch noch ein kleines Gitter, damit er nicht ganz so traurig aussieht.

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Heute habe ich es auch endlich mal geschafft, den ausgesetzten Basilikum vor einer weiteren Überschwemmung zu bewahren. Als vorhin ein ziemlich starker Regen aufgezogen ist, habe ich kurzerhand den gesamten Kasten mit einer Folie abgedeckt. Es war allerdings sehr faszinierend, wie viel Wasser sich innerhalb kürzester Zeit in der Folie gesammelt hatte. Wäre das wieder alles in den Kasten selbst gelaufen, hätte der Basilikum wohl wieder unter Wasser gestanden.

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Zum Schluss gibt’s natürlich wieder ein paar Übersichtsbilder:

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