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Aussaat die Zweite

Nachdem die ersten Pflänzchen sich schon so gut entwickelt hatten, habe ich die zweite Aussaat-Runde gestartet. Folgendes habe ich in einem weiteren Zimmergewächshaus gesät:

  • Schnittlauch
  • Petersilie
  • Majoran
  • Liebstöckel
  • Paprika (Cayenna; scharf)
  • Speisekürbis
  • Kohlrabi
  • Strahlenastern
  • Schmuckkörbchen
  • Mittagsblumen
  • Zwergsonnenblumen

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Gesät habe ich in Töpfchen aus gepresstem Papier. Da unter die Haube des Zimmergewächshauses kein Platz für meine Pflanzenschilder ist, habe ich die Töpfchen mit einem wasserfesten Stift durchnummeriert und dann aufsteigend sortiert in das Gewächshaus gestellt. So ist sichergestellt, dass ich, falls man die Nummerierung irgendwann nicht mehr lesen kann, trotzdem noch weiß, was in welchem Topf ist.

Nach der Aussaat habe ich alles mit einer Sprühflasche gut durchfeuchtet und ebenfalls auf die Heizung vor dem Südfenster gestellt.

Neben der Aussaat ins Zimmergewächshaus, habe ich mich auch schon gewagt, in Kästen draußen auf dem Balkon zu säen. Folgendes soll dort bald wachsen:

  • Spinat
  • Kopfsalat
  • Pflücksalat

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Die Kästen stehen etwas geschützt direkt an der Außenseite des Fensters. Hier sollten sie zumindest vor einem Durchfrieren geschützt sein. Da vor allem der Salat vor der Keimung eine Kälteperiode benötigt, hoffe ich, dass die momentanen Temperaturen hierfür hilfreich sind.

Da für den neuen Balkon natürlich auch ein paar neue Töpfe nötig sind, habe ich bereits begonnen, nach etwas passendem Ausschau zu halten. Die Kästen, die ihr oben seht, habe ich bei KiK gefunden. Sie sind jeweils 40cm lang und kosteten inkl. Untersetzer pro Stück 2,99€. Ich habe auch direkt noch etwas größere mitgenommen (60cm), welche pro Stück 3,99€ gekostet haben. Die Preise sind absolut in Ordnung für diese Größen, und es gefällt mir, dass sie nicht ganz so langweilig aussehen, wie die herkömmlichen Balkonkästen.

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Die ersten Pflänzchen wurden pikiert

Die ersten Samen kamen ja schon Anfang des Monats in die Erde, und so gibt es nun bereits ein paar Erfolgserlebnisse zu vermelden. Der Basilikum ist richtig gut aufgegangen und der sonnige und warme Standort scheint ihm richtig gut zu tun.

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 Auch Baldrian, Oregano und Kapuzinerkresse gedeihen sehr gut. Die Gartenkresse wuchs ebenfalls ratzfatz, ist aber schon wieder abgeerntet und inzwischen direkt wieder neu gesät.

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Die Schönmalven und Paprika haben sich auch schon sehr gut entwickelt. Für die Paprika war es deshalb jetzt schon an der Zeit, sie zu pikieren. Als Töpfe dienen hier nun ein paar Plastik-Trinkbecher. Im letzten Jahr habe ich viel mit ausgespülten Joghurtbecher gearbeitet. Die sind zwar kostenlos, aber die Trinkbecher gefallen mit optisch einfach besser. Damit ich weiterhin weiß, was ich eingepflanzt habe, habe ich sie mit einem wasserfesten Stift beschriftet.

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Da die Kapuzinerkresse bereits so groß war, dass das „Dach“ des Mini-Gewächshauses nicht mehr passte, habe ich sie inzwischen auch schon in einen eigenen Topf gesetzt. Beim Umsetzen kam ein beträchtliches Wurzelwerk zum Vorschein, welches ich euch gerne zeigen möchte.

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Auf los geht’s los!

Es kribbelte mir schon länger in den Fingern, sodass ich bereits Anfang Februar die Kiste mit dem Pflanzenzubehör durchstöbert und mit der ersten Aussaat begonnen habe.

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Konkret habe ich folgendes ausgesät:

  • Basilikum
  • Oregano
  • Baldrian
  • Paprika
  • Topfpaprika
  • Gartenkresse
  • Kapuzinerkresse
  • Schönmalve
  • Anemone
  • Iris

Die Anemonen- und Iris-Zwiebeln hätten eigentlich im Herbst eingepflanzt werden müssen, aber das habe ich mal wieder verschlafen. Die bessere Variante, im Vergleich zum Pflanzen in einem Zimmergewächshaus, wäre deshalb wahrscheinlich gewesen, sie direkt ins Freiland zu setzen und zu hoffen, dass die Zwiebeln bei den aktuellen Temperaturen noch den nötigen Kältereiz bekommen. Aaaaaber, man muss ja auch mal ein bisschen gegen den Strom schwimmen, und so beobachte ich einfach, wie/ob sie sich auch im warmen Zimmergewächshaus entwickeln 😉

Damit ich auch später noch weiß, was ich wann ausgesät habe, habe ich mir in diesem Jahr ganz altmodisch alles handschriftlich notiert – manchmal tut ein bisschen Abstand zur Technik der heutigen Zeit auch ganz gut.

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Die Zimmergewächshäuser haben in der neuen Wohnung auch einen perfekten Platz. Sie stehen auf einer Heizung vor einem großem Süd-Fenster. Im vergangenen Jahr dachte ich noch über eine Heizmatte für unter den Gewächshäusern nach, die brauche ich nun nicht mehr.

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Die Funkstille ist beendet

Fast ein ganzes Jahr herrschte nun Funkstille hier auf dem Blog. Der Grund dafür ist schnell erklärt: es stand ein Umzug an. Dadurch blieb das weitere Gärtnern leider auf der Strecke und die Balkonbepflanzung beginnt in diesem Jahr wieder fast bei Null.

Aber das Ganze hat auch etwas Gutes. Der neue Balkon ist ca. 11qm groß und nach Süden ausgerichtet. Optimale Bedingungen also, um die Idee des Naschbalkons weiter zu verfolgen. Hier seht ihr den Balkon in seinem „nackten“ Zustand:

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Ab jetzt gibt’s hier auf dem Blog also wieder regelmäßige Neuigkeiten – ich freue mich schon sehr auf einen regen Austausch mit euch!