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Rückblick Teil 1

In den vergangenen zwei Jahren war es wieder sehr ruhig hier auf dem Blog. Es gab einige Veränderungen, sodass das Bloggen hinten anstehen musste. Nichtsdestotrotz habe ich fleißig weiter gegärtnert. 2015 konnte ich auf meiner Terrasse schon richtig viel ernten. Von Erdbeeren, Heidelbeeren, Tomaten, Kohlrabi, Paprika, Chili bis zu vielen verschiedenen Kräutern war alles dabei. Im letzten Jahr baute ich etwas fokussierter an. Ich konzentrierte mich auf Erdbeeren, welche sich inzwischen schon von selbst vermehrt hatten, Chilis – sie lieben den Südbalkon, und vor allem Tomaten und Kräuter. Daneben gab es einige Zierpflanzen. Dieses Vorgehen hatte vor allem praktische Gründe, denn ich war viel unterwegs und hatte nicht die Zeit, die es zur Pflege eines richtigen Gemüsebalkons gebraucht hätte.

Es entstand ein kleiner Bauerngarten-Balkon, welchen ich auch in diesem Jahr wieder so weiterführen möchte. Ich gebe euch direkt mal ein paar Einblicke, damit ihr wisst, was ich meine:

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Hier seht ihr auch direkt eine Neuerung: die hellen Balkonmöbel sind ausgezogen und wurden durch neue ersetzt, welche besser zu den dunklen Loungemöbeln passen. Hier habe ich wieder auf ebayKleinanzeigen gesetzt und ein Schnäppchen gemacht. Der Tisch und die beiden Stühle haben zusammen 20 € gekostet. Ich habe das Set im Winter gekauft und es sah ziemlich ungepflegt und verwittert aus. Dank einer Dose Varda Holzlasur von Ikea habe ich die Möbel wieder aufgehübscht und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

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Die Natur explodiert

Inzwischen ist es nicht nur auf meinem Balkon grün, sondern auch drum herum. Zum Beweis gibt`s gleich einmal die ersten aktuellen Fotos:

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Sind das nicht herrliche Aussichten?

Neben diesem tollen Grün gibt es jetzt auch schon an mehreren Pflanzen Blüten. Die Erdbeeren sind in den letzten Wochen wahrlich explodiert. Nicht nur was Blüten angeht, sondern auch was die Pflanzen an sich betrifft. Sie sind richtig in die Höhe geschossen.

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Auch die Topfheidelbeere hat wunderbar ausgetrieben.

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Vor einigen Wochen hatte ich außerdem ein paar frisch gekeimte Kohlrabi zu den Zierpflanzen in die Balkonkästen gesetzt und dann schon wieder fast vergessen. Inzwischen haben sie sich einen Weg nach oben gebahnt und sie scheinen sich sehr wohl zu fühlen an ihren Plätzen. Damit sie mehr Platz haben, habe ich die Stiefmütterchen aus den Kästen herausgenommen. Diese waren sowieso von Anfang an nur als Lückenfüller und erste Farbtupfer gedacht, und es war klar, dass ich sie früher oder später wieder entfernen würde. Was ich mit ihnen gemacht habe, zeige ich euch später. Hier erst einmal Fotos der jungen Kohlrabi:

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Regelrecht explodiert ist auch der Pflücksalat. Er quillt richtig aus dem Kasten heraus, was richtig toll aussieht, wie ich finde. Die erste Ernte lässt sicherlich nicht mehr lange auf sich warten. Im gleichen Kasten hatte ich auch Kopfsalat ausgesät, welcher ebenfalls sehr gut aufgegangen ist. Hier habe ich inzwischen ein paar Pflänzchen herausgenommen, da es einfach zu viele waren für den einen Kasten.

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Neben meinem selbst gesäten Salat habe ich vor einiger Zeit auch ein paar Jungpflanzen verschiedener Salate geschenkt bekommen. Ich habe nun zwei zusätzliche Kästen, in denen ausschließlich Salat wächst, auf der Fensterbank platziert. Zwei weitere Salatpflanzen habe ich zusammen mit Lavendel, Pfefferminze und Oregano in einen breiteren Kasten gesetzt, welcher inzwischen auch bereits richtig schön zugewachsen ist.

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Frisch ausgesät habe ich außerdem einen Kasten voll Radieschen und ein paar Gurken. Außerdem die „Schwarzäugige Susanne“, mit welcher ich gerne der weißen Mauer auf dem Balkon zu etwas Farbe verhelfen möchte. Zimtbasilikum und Borretsch habe ich ebenfalls neu ausgesät.

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Hier gibt es jetzt noch ein paar weitere Impressionen, wie es aktuell auf dem Balkon aussieht:

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Zum Schluss zeige ich euch noch, was aus den Stiefmütterchen geworden ist. Ich habe sie ganz frech in unseren Innenhof gesetzt, und den Weg zum (Fahrrad-)Keller etwas verschönert 😉

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Es geht voran mit dem Europaletten-Kräutergarten

Vor einiger Zeit habe ich ja berichtet, dass ich aus einer alten Europalette gerne einen kleinen Kräutergarten machen möchte. Jetzt war es soweit. Ich habe mich endlich mal ans Basteln gemacht. Damit die kleinen Blumenkästen in der Palette einen Platz finden können, habe ich Böden in die Palette gebaut. Hierfür habe ich passende Holzlatten zugeschnitten und dann mit Winkeln an der Palette befestigt.

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Wie das Ganze dann mit kleinen Blumenkästen aussieht, in die ich ja schon vor einiger Zeit Kräuter gesetzt habe, seht ihr hier:

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Auf dem Bild seht ihr auch gleich noch eine Neuheit auf meinem Balkon: eine weitere kleine Sitzgruppe. Da ich mir nicht so gut vorstellen konnte, beispielsweise ein gegrilltes Steak auf den Loungemöbeln zu essen, musste noch ein weitere Sitzgelegenheit her. Schnell war klar, dass es ein kleines Bistroset aus Holz sein soll, welches man bei Nichtgebrauch schnell und platzsparend zusammenklappen kann. Bei Ikea hatte ich hier auch bereits passende, schöne Möbel gesehen, aber der Preis war mir mal wieder zu hoch. Also habe ich mich wieder nach was Gebrauchtem umgesehen und wurde nach kurzer Zeit auch fündig. Das Set, das ihr oben seht, hat mich inkl. zweier Sitz- und zweier Rückenkissen schlappe 25€ gekostet. Es ist das Set „Kreta“, das es sonst z.B. bei Amazon gibt. Auf mich macht es einen sehr guten Eindruck und bei dem günstigen Preis musste ich einfach zuschlagen 🙂

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Die kahlen Zeiten sind vorbei – frisches Grün für den Balkon

Nachdem es durch die neuen Möbel jetzt möglich ist, richtig gemütlich auf dem Balkon zu entspannen, war heute ein bisschen Balkonarbeit angesagt. Ich hatte ja schon vor einigen Wochen diverses ausgesät und inzwischen war es an der Zeit, umzutopfen. Außerdem war mir der Balkon bisher noch nicht grün genug, sodass ich die letzten Sonnenstrahlen vor dem Regen zum umtopfen und nach draußen setzen genutzt habe. Konkret habe ich folgendes ausgepflanzt:

  • Speisekürbis
  • Tomate Hellfrucht
  • Paprika Cayenna
  • Paprika Sumher
  • Paprika Fireflame
  • Topfpaprika
  • Paprika
  • Kapuzinerkresse

Immer wenn ich jemandem erzähle, dass ich dieses Jahr den Versuch starte, Kürbis auf dem Balkon anzubauen, kommt folgende Frage: „Hast du etwa einen Kompost auf dem Balkon?“ – Nein! Ich habe natürlich keinen Kompost auf dem Balkon 😉 Da der Kürbis aber gut mit Nährstoffen versorgt sein will, probiere ich es einfach mit ein bisschen Kaninchenmist. Ich habe ihn einfach unten in eine Zinkwanne gegeben, darauf dann normale Pflanzenerde und zwei Kürbisjungpflanzen eingesetzt. Mal sehen, wie es ihnen in den kommenden Wochen und Monaten darin ergeht.

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Die Kürbispflanzen (auf dem Foto fehlt noch die zweite) hatten schon einmal mehr Blätter, aber diese sind aus unbekannten Gründen vertrocknet. Eventuell haben sie an einem Tag zu starke Sonnenstrahlen abbekommen. Genau weiß ich es leider nicht. Ich habe sie dann abgeschnitten und die Pflänzchen sind ansonsten auch gut weitergewachsen. Außerdem habe ich noch einige der schon zahlreich erschienen Blütenansätze entfernt. Ganz einfach damit sich die Pflanze auf wenige Früchte konzentrieren kann.

Die Paprikapflanzen waren inzwischen auch schon ziemlich weit. Für sie war es Zeit, endlich auch aus den beengten Plastikbechern herauszukommen. Hier bekommt ihr einen kleinen Eindruck, wie sie aktuell aussehen. Außerdem könnt ihr sehen, wie viele Wurzeln sie schon gebildet haben. Nach einem teilweisen Blattlausbefall, den ich mit Spüli-Lösung bekämpft habe, haben sie sich also wieder gut erholt.

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Bei den Tomaten zeigte sich an den Blättern das gleiche Phänomen wie bei den Kürbissen: Manche Blätter sind einfach vertrocknet. Da sie am gleichen Süd-Fenster standen, wie die Kürbisse, vermute ich auch hier eine zu starke Sonneneinstrahlung als Auslöser. Aber sonst machen sie einen vitalen Eindruck.

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Auch die Kapuzinerkresse hat sich super entwickelt und ordentlich Wurzelmasse gebildet. Beispielhaft zeige ich euch hier eine von ihnen. Ich hatte ja mehrere gesät, welche auch alle gut aufgegangen sind, und nun umgetopft wurden.

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Es wird gemütlich!

Von den Bildern aus der vergangenen Zeit kennt ihr sicherlich noch meinen runden, weißen Balkontisch aus Kunststoff. Diesen habe ich vor ziemlich genau 6 Jahren für etwas über 10€ bei Thomas Philipps gekauft. Damals war eigentlich klar, dass es nur eine Übergangslösung sein soll. Aber wie ist das bekanntermaßen? Nichts ist beständiger als ein Provisorium. Und so war es auch mit dem Tisch. Die Stühle wurden zwar zwischendurch mal ausgetauscht, aber der Tisch blieb – bis vorgestern!

Wir waren schon mehrmals in diversen Möbelhäusern unterwegs, aber entweder hat uns nichts gefallen, oder es war schlichtweg zu teuer. Vergangenen Freitag Abend habe ich dann rein aus Neugier einfach mal bei einem Kleinanzeigenportal im Internet nach Balkonmöbeln geschaut und dort wurde ich tatsächlich fündig 🙂 Also direkt den Anbieter angerufen und eine Stunde später die Möbel besichtigt und ins Auto geladen. Es sind Lounge-Möbel aus der Serie „Äpplarö“ von IKEA. Der Neupreis läge inklusive Polster aktuell über 500€. Wir haben sie nun für 350€ bekommen, was aufgrund des guten Zustands wirklich ein super Preis ist. Jetzt möchte ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen, sondern sie euch endlich zeigen!! Ich bin jedenfalls total begeistert 🙂

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Die ersten Kräuter und die Kletterrose sind umgezogen

Inzwischen waren die ersten Kräuter groß genug, um in richtige Töpfe umzuziehen. Vielleicht habt ihr auf dem ein oder anderen Bild schon gesehen, dass ich eine Europalette auf de Balkon stehen habe. Diese soll künftig als Pflanzregal dienen.

Hierfür habe ich bereits passende, kleine Pflanzkästen besorgt. Für 1€ pro Stück habe ich sie sowohl bei T€di, als auch bei KiK gesehen. Die ersten drei (von geplanten sechs) sind jetzt also bereits mit Kräutern bepflanzt. Da ich die Palette allerdings noch etwas modifizieren möchte, stehen die Kräuter nun erst einmal noch auf der Fensterbank. Bisher ausgepflanzt habe ich:

  • Schnittlauch
  • Petersilie
  • Majoran
  • Liebstöckl
  • Zitronenmelisse
  • Rosmarin

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Außerdem habe ich es jetzt endlich geschafft, die Kletterrose einzutopfen. Sie stand inzwischen gut zwei Wochen im Wasser. Zwischendurch hatte ich allerdings schon ein klein wenig Flüssigdünger ins Wasser hinzugegeben, damit sie wenigstens schon einmal ein paar Nährstoffe bekommt. Die lange Zeit im Wasser hat ihr aber keinesfalls geschadet, und sie hat sich gut entwickelt.

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Immer nur Gemüse ist langweilig – ab jetzt gibt’s auch Obst!

Bisher gab es fast ausschließlich Gemüse und Zierpflanzen auf meinem Balkon. Dieses Jahr ändert sich das. Bei Baldur-Garten habe ich mir zwei kleine Birnenbäumchen und eine Topfheidelbeere bestellt. Nach wenigen Tagen stand dann auch schon der Paketbote mit einem großen Karton vor der Türe.

Zunächst war ich etwas enttäuscht darüber, wie klein die Birnenbäumchen noch waren. Aber es war bereits in der Artikelbeschreibung angegeben, dass sie in einem 9x9cm-Topf geliefert werden. Ich hätte mir also denken können, dass sie noch keinen Stammdurchmesser von 10cm haben 😉 Konkret habe ich mir folgende beiden Sorten bestellt: „Doyenné du Comice“ und „Conference“. Beides sind Säulen-Birnen und ich habe deshalb zwei gekauft, da Birnen in der Regel keine Selbstbefruchter sind und deshalb immer mindestens noch eine zweite Birne in der Nähe sein muss, damit auch Früchte getragen werden. Gekostet haben mir beide jeweils um die 10€. Für einen ersten Versuch mit Säulen-Obst finde ich das vollkommen in Ordnung. Angeblich können beide Birnen bis zu 2,50m hoch werden. Im Moment sind sie jeweils etwas 80cm hoch, und ich bin gespannt, wie sie sich entwickeln.

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Die Pflanztöpfe, in welche ich sie gesetzt habe, habe ich übrigens wieder bei KiK besorgt. Mit passendem Untersetzer kam das Stück auf ~3,20€. Ich habe sie nicht ausgelitert, aber ich schätze es passen ca. 10l in jeden Topf. Ich habe direkt ein paar mehr mitgenommen, da ich auch beispielsweise noch einen Oleander habe, den ich im Herbst geschenkt bekam und der den Winter in einem eher unschönen Topf im geschützten Zimmer verbracht hat.

Die Topf-Heidelbeere gab es fast gratis, da ich noch einen Gutschein für Baldur-Garten hatte 🙂 Sie war ursprünglich nicht eingeplant, aber beim Durchstöbern des Onlineshops ist sie mir ins Auge gefallen und ich fand die Idee spannend, noch mehr Süßes auf den Balkon zu bringen. Gepflanzt habe ich sie zusammen mit ein paar kleinen Erdbeerablegern in eine alte Zinnwanne.

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Die Pflanzen waren übrigens gut geschützt verpackt. Wer also noch zweifelt, ob er Pflanzen in einem Onlineshop kaufen soll, den kann ich nur dazu ermutigen. Vor allem mit Tom-Garten habe ich bisher sehr gute Erfahrungen gemacht und neben Saatgut auch schon einige Jungpflanzen bestellt. Das hat immer reibungslos geklappt.