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2017 – Das Gartenjahr beginnt

Nach dem Rückblick auf das letzte Jahr gibt es jetzt endlich Neues aus dem aktuellen Jahr. Ich habe auch dieses Jahr wieder vieles selbst ausgesät und in mein Anzuchthaus Marke Eigenbau gestellt. Da ich bisher beste Erfahrungen mit der Anzucht in Kunststoffbechern gemacht habe, habe ich diese auch in diesem Jahr wieder verwendet. Die Becher wurden mit Nummern versehen, damit ich auch im Nachhinein noch wusste, was ich in welchen Becher gesät hatte.

Beim Anzuchtsubstrat habe ich in diesem Jahr einen neuen Weg eingeschlagen und mir das Kokossubstrat Odla von Ikea gekauft. Es lässt sich sehr leicht transportieren, da es getrocknet ist und erst zu Hause unter der Zugabe von Wasser sein eigentliches Volumen und Gewicht erhält. Meine ersten Erfahrungen damit zeigen, dass sich die Pflänzchen darin sehr gut entwickeln. Allerdings haben sich auch darin wieder viele kleine Fliegen entwickelt. Das ist vermutlich auch dem feuchtwarmen Klima im Anzuchhaus geschuldet. Ich hatte jedoch gehofft, dass es mit dem nährstoffarmen Kokossubstrat besser ist als mit herkömmlicher Erde.

Als Gewächshaus dient mir wieder eine Samla Box mit Deckel von Ikea. Hier ist das Preis-Leistungsverhältnis einfach unschlagbar und ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit dieser Art von Anzuchthaus gemacht.

Ausgesät habe ich dieses Jahr relativ spät, nämlich erst im März. Bis jetzt sieht trotzdem alles gut aus. Hierzu aber in einem späteren Beitrag mehr.

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Rückblick Teil 2

Hier kommt auch schon der zweite Teil meines Naschbalkon-Rückblicks aus dem Jahr 2016. Ich möchte euch gerne zeigen, welche Pflanze mir auf dem Balkon letztes Jahr besonders gut gefallen hat: die Schwarzäugige Susanne.

Ich habe mehrere Schwarzäugige Susannen ausgesät und die Jungpflanzen an verschiedenen Stellen auf dem Balkon eingepflanzt. Die Schwarzäugige Susanne ist eine Kletterpflanze mit leuchtenden Blüten, welche in der Mitte einen großen, schwarzen Fleck haben – in meinem Fall waren die Blüten orangefarben. Wie ihr schon im ersten Teil des Rückblicks sehen konntet, habe ich damit unter anderem eine Ecke des Balkons begrünt, in welcher auch eine Gartenfackel angebracht war. Die Pflanze schlängelte sich wundervoll an der Fackel entlang. Damit auch an anderen Stellen die Möglichkeit zum Klettern bestand, habe ich den Pflänzchen verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung gestellt. Schnüre und kleinere Äste, welche ich in die Erde der jeweiligen Töpfe gesteckt hatte.

Im Pflanzenhandel sind die Schwarzäugigen Susannen meist recht teuer, deshalb kann ich euch die eigene Anzucht nur ans Herz legen. Es ist super einfach und die Pflanzen wachsen z.B. auf der Fensterbank sehr gut an. Die Samen bekommt ihr in jedem gut sortierten Pflanzen- oder Baumarkt, oder natürlich im Internet.

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Auf los geht’s los!

Es kribbelte mir schon länger in den Fingern, sodass ich bereits Anfang Februar die Kiste mit dem Pflanzenzubehör durchstöbert und mit der ersten Aussaat begonnen habe.

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Konkret habe ich folgendes ausgesät:

  • Basilikum
  • Oregano
  • Baldrian
  • Paprika
  • Topfpaprika
  • Gartenkresse
  • Kapuzinerkresse
  • Schönmalve
  • Anemone
  • Iris

Die Anemonen- und Iris-Zwiebeln hätten eigentlich im Herbst eingepflanzt werden müssen, aber das habe ich mal wieder verschlafen. Die bessere Variante, im Vergleich zum Pflanzen in einem Zimmergewächshaus, wäre deshalb wahrscheinlich gewesen, sie direkt ins Freiland zu setzen und zu hoffen, dass die Zwiebeln bei den aktuellen Temperaturen noch den nötigen Kältereiz bekommen. Aaaaaber, man muss ja auch mal ein bisschen gegen den Strom schwimmen, und so beobachte ich einfach, wie/ob sie sich auch im warmen Zimmergewächshaus entwickeln 😉

Damit ich auch später noch weiß, was ich wann ausgesät habe, habe ich mir in diesem Jahr ganz altmodisch alles handschriftlich notiert – manchmal tut ein bisschen Abstand zur Technik der heutigen Zeit auch ganz gut.

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Die Zimmergewächshäuser haben in der neuen Wohnung auch einen perfekten Platz. Sie stehen auf einer Heizung vor einem großem Süd-Fenster. Im vergangenen Jahr dachte ich noch über eine Heizmatte für unter den Gewächshäusern nach, die brauche ich nun nicht mehr.

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Samen über Samen – jetzt herrscht endlich Ordnung

Mehrmals habe ich bereits versucht, eine Ordnung in meine Samenpäckchen zu bekommen. Aber so richtig gelingen wollte es mir nicht. Jetzt habe ich endlich ein kleines Ordnungssystem geschaffen. Ich habe die Tütchen nach Aussaatmonat in einem kleinen Kästchen geordnet, sodass auf den ersten Blick ersichtlich wird, was zu welchem Zeitpunkt an der Reihe ist. Die Inspiration dafür habe ich mir bei Anette von „Mein Balkon“ geholt: http://www.meinbalkon.blogspot.de/2014/02/was-kann-ich-im-februar-schon-pflanzen.html

Mir gefällt’s 🙂

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Tütchen über Tütchen – noch mehr Samen

Wie schon in einem vorherigen Blogpost erwähnt, gibt es momentan bei Lidl viele verschiedene Samen zu kaufen. Zwar sind keine wirklich ausgefallenen Samen dabei, aber das Standardsortiment gibt es allemal. Und die Preise sind wirklich unschlagbar. Ich habe nun noch ein paar Gemüse- und Kräutersamen gekauft und jedes Tütchen hat jeweils nur 19ct gekostet. Da freut sich der Geldbeutel an der Kasse. Und da von den Blumen schon sehr viel aufgegangen sind, gehe ich davon aus, dass die Qualität nicht schlecht sein kann. Laut Verpackung stammen die Samen übrigens von der „Gartenland GmbH Aschersleben“.

Hier ist eine Übersicht über die Samen, die ich gekauft habe:

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Es geht wieder los

Nachdem es nun einige Monate still war auf meinem Blog, geht jetzt die Pflanzen- und Bloggersaison wieder los. Eigentlich wollte ich schon vor 2 Wochen den ersten Post veröffentlichen, aber aufgrund eines technischen Problems war dies erst heute möglich.

Ich habe bereits mit der Pflanzsaison begonnen bzw. eher mit der Saatsaison. Hierfür habe ich mir testweise ein kleines, putziges Minigewächshaus angeschafft (von T€di für 1€ inkl. Anzuchtkästchen). Darin habe ich dann am 8. Februar die ersten Samen ausgesät. Was ich genau gesät habe, könnt ihr hier sehen:

Zimmergewächshaus

Die Samen habe ich teilweise von Pflanzen aus dem letzten Jahr aufgehoben, teilweise dazugekauft (schon im letzten Jahr) und bei der Cocktailtomate „Hoffmanns Rentita“ habe ich direkt Samen aus der frischen Frucht entnommen, ohne sie vorher zu trocknen. Am 8. Februar sah das Ganze dann so aus wie auf den folgenden Bildern. Wie sich die Pflänzchen entwickelt haben, bzw. ob überhaupt etwas gekeimt hat, dazu gibt’s dann in den folgenden Beiträgen mehr.

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Neue Behausung für die ganz Kleinen und erste Samen aus einem Onlineshop

Damit ich von nun an auch gut eigene Pflanzen aus Samen ziehen kann, habe ich mir bei toom zwei kleine Zimmergewächshäuser (3,49€/Stk.) gekauft. In eines habe ich Töpfe mit frisch ausgesätem Kopfsalat gestellt und in das andere habe ich mit Erde befüllt und dann Rettich, Pflücksalat (Lollo Rosso), Samen für Lauchzwiebeln und Feldsalat ausgesät.

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Die Samen habe ich zusammen mit weiteren Samen testweise in einem Onlineshop bestellt. Hierfür habe ich mir www.tom-garten.de ausgesucht. Bei diesem Shop fallen keine Versandkosten an, egal wie viel/wenig man bestellt, und die Auswahl ist wirklich groß. Das hat mich erst einmal überzeugt. Bestellt habe ich am Donnerstag Abend und bereits heute, am Samstag waren die Samenpäckchen in der Post. Insgesamt habe ich für alle Päckchen zusammen nicht ganz 6€ bezahlt, was ich absolut in Ordnung finde. Ein Gratispäckchen Küchenkräutersamen war auch noch dabei.

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Besonders gut fand ich, dass bei manchen Samenpäckchen gleich ein passendes Steckschildchen zum Ausschneiden ins Päckchen integriert war (s. Bild weiter oben). Das finde ich eine praktische Idee.